Druckschrift 
Die Ansiedler in Canada / von Capitän Marryat ; nach dem Englischen bearbeitet von Ludwig Hauff
Entstehung
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ſtellt betrachten möchten, damit ſie im Stande ſeyen, ihre Anordnungen zu treffen und über ihre Geräth⸗ ſchaften zu verfügen und ſo weiter.

Der Inhalt dieſes Briefes war eine große Er⸗ leichterung für Herrn Campbell, der bisher nicht im Stande war, zu erkennen, was ſein zukünftiges Schick⸗ ſal ſeyn möchte, und er war dankbar für das artige Betragen des neuen Eigenthümers, daß er keinen An⸗ ſpruch wegen der rückſtändigen Renten mache, indem ihn ein ſolcher in die höchſte Armuth verſetzt haben würde. Er ſchrieb ſogleich an Herrn Harrwey, bat ihn um Ueberſendung einer Rechnung der geſetzlichen Koſten, damit dieſe ſo bald als möglich bezahlt werden könnten. In drei Tagen kam dieſe und mit ihr ein Brief, in welchem ihm Herr Harrwey meldete, daß in Folge der ſchnellen und bereitwilligen Abtretung des Eigenthums an den Kläger, ſobald die Klage als be⸗ gründet ſich gezeigt, und weil derſelbe davon Kenntniß erhalten hatte, wie ſehr das Gut in den zehn Jahren,

während welchen Herr Campbell es beſeſſen, verbeſſert

worden ſey, der neue Eigenthümer veranlaßt wurde, auf eine ſo liberale Weiſe ſich zu benehmen. Dies war wahrhaft belohnend für Herrn Campbell, denn die gerichtlichen Koſten waren enorm und ſtiegen auf nahe an tauſend Pfund hinauf..

Herr Campbell las die Totalſumme und warf die Menge Papiere verzweifelt auf den.

Wir ſind ganz ruinirt, meine Theure! ſagte er traurig. 7 3

Sollen wir nicht hoffen? entgegnete Mrs. Camp⸗ bell.Allen Ereigniſſen müſſen wir, da wir das ſchlimmſte wiſſen, feſt in das Angeſicht ſehen.

Ich habe nicht ſo viel Geld, mein theures Weib, daß ich dieſe Rechnung von nahe an tauſend Pfund bezahlen kann.

Es mag ſo ſeyn, entgegnete Mrs. Campbell.