Teil eines Werkes 
1. Theil (1830)
Entstehung
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fort. Die Biſchoͤfe und Großpfruͤndner beunruhigten den Staat von den Provinzen aus, wo ſie ſich befan⸗ den. Sie hatten Luſt, nach Paris zuruͤckzukommen, aber ſie wollten dieſe Ruͤckkehr nicht durch eine zu große Summe erkaufen; ſie handelten mit dem Koͤnige ſo viel ſie nur konnten, der ſeinerſeits durchaus nichts nachlaſſen wollte. Sie machten ihre Freiheiten geltend, und gaben als Grund dazu an, daß ſie dem Papſte gelobt haͤtten, ihre Rechte zu vertheidigen. Dieſer Streit beunruhigte den Hof: das Gemuͤth des Koͤnigs litt da⸗ bei, und zu derſelben Zeit fand es ein Biſchof gerathen, zu mir zu kommen, um von den Vorrechten der Geiſt⸗ lichkeit zu ſprechen. Das hieß gewiß nicht, die rechte Zeit waͤhlen; denn indem dieſe Angelegenheit den Koͤ⸗ nig mißlaunig machte, konnte es nicht fehlen, daß auch ich davon angeſteckt wurde. Der Praͤlat hielt einen

langen Vortrag, um mir zu beweiſen, daß die Kirche

ſich ihrer Reichthuͤmer nicht entaͤußern duͤrfte. Er fing von der Zeit des heiligen Petrus an, und kam ſo un⸗ vermerkt, mitten durch Bullen der Paͤpſte, die den Mitgliedern der Kirche die Pflicht auferlegten, das zu erhalten, was ſie haͤtten, bis auf unſere Zeit.»Gnaͤdiger Herr!« ſagte ich, indem ich ihn unterbrach,»ich verſtehe nichts von Ihren Vorrechten; aber das weiß ich, daß

Ihre, ſo wie den uͤbrigen Unterthanen erſte Pflicht,

Gehorſam gegen den Koͤnig iſt. Machen Sie Ihre Bullen und Freiheiten geltend wie Sie wollen, Jeder Verein, der ſich den Befehlen ſeines Lan⸗ desherrnentzieht, iſt aufruͤhreriſch, und muß wie Majeſtaͤtsverbrecher beſtraft werden.«

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