Teil eines Werkes 
1. Theil (1830)
Entstehung
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Es erſchienen viele ſchlechte Schriften gegen die Geiſtlichkeit, um zu beweiſen, daß die Sache des Koͤ⸗ nigs gut ſey. Unter ſo viel Schriftſtellern, die bei der⸗ gleichen Gelegenheiten fuͤr oder gegen ſich erklaͤren, fand ſich einer, von dem eine Schrift erſchien, die den Titel: Unpartheiiſche Pruͤfung der kirchlichen Freiheiten, fuͤhrte und deſſen Betrachtungen ſehr richtig waren. Dieß war das einzige Buch uͤber dieſen Gegenſtand, das geleſen zu werden verdiente.

Endlich mußte man den Plan annehmen, den man vorgeſchlagen und ich ſelbſt dem Koͤnige angera⸗ then hatte, naͤmlich die Einkuͤnfte der Kirchendiener kennen zu lernen, um ſie nach Verhaͤltniß ihres wirk⸗ lichen Betrages zu beſteuern. Demzufolge befahl der Hof den Oberaufſehern der Provinzen, alle Pfruͤndner

zur Angabe der Beſchaffenheit ihrer Einkuͤnfte anzuhal⸗

ten. Fuͤr den Fall der Weigerung hatte man eine ſtrenge Maßregel getroffen, denn es war den Oberauf⸗ ſehern befohlen, die Einkuͤnfte im Namen des Koͤnigs in Beſchlag zu nehmen, und den Beſitzern nur ſo viel davon zu laſſen, als ſie zu ihrem Lebens⸗Unterhalte be⸗ durften. Dadurch war man geſichert, daß ſie gehor⸗ chen wuͤrden, denn an Ueberfluß gewoͤhnte Leute koͤnnen mit dem Nothwendigen nicht auskommen.

Die franzoͤſiſche Geiſtlichkeit fing ſchon an, den Ton herabzuſtimmen, als das Parlament ihn erhoͤhete. Ich geſtehe gern, daß es in Frankreich immer etwas gut zu machen giebt. Kaum hat der Monarch eine