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Guter Rath ist Geldes werth : eine Erzählung für die Jugend / von Friederike v. Marées
Entstehung
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wenn er mit einer ſo großen Familie im Schlepptau durch Antrien zöge. Jubelnd beſtiegen die Kinder den Wagen; ſie hatten dergleichen ja noch nimmer erlebt, in tiefem Sin⸗ nen legten Bill und Bethy den Weg zurück; ſie wußten nicht, wie ihnen geſchah. Erſt allmälig wurden ſie klarer über Das, was mit ihnen vorging und noch vorgehen ſollte. Zwei Tage nach dem heiligen Oſterfeſte, am ſieben und vierzigſten Geburtstage Edward Marriſons, führte ſeine Gattin ihn zum erſten Male nach ſeinem Lieblingsplätzchen, dicht an jenem Hauſe vorüber, deſſen wir als ein verfalle⸗ nes ſchon erwähnt haben. Nach einem verfallenen Hauſe aber ſuchte Edward Marriſon vergebens, als er die Gegend ſeines Gartens nach langer Zeit wieder betrat. Ein neues,

freundliches Häuschen blickte ihm mit ſeinen hellen Fenſtern

einladend entgegen.

Habe ich das recht gemacht? fragte ihn ſeine Gattin, habe ich nicht gegen Deinen Wunſch gehandelt, daß ich es für Bill und ſeine Familie beſtimmt habe?

O, ich unendlich geſegneter Mann! Mehr vermochte Edward Marriſon nicht zu ſagen.

Rege Dich nicht auf und laß mich wiſſen, ob unſere Pläne weiter hinaus in Eins zuſammenfließen. Soll Bill die Aufſicht in den Magazinen, Bethy die Leitung der Spinnſtuben übernehmen?

Woher kennſt Du meine Abſichten, woher, Jane, weißt Du, was ich beſchloſſen, ohne daß ich ein Wörtchen darüber verloren habe?

Bin ich denn nicht ſeit achtzehn Jahren Dein treues, von Dir geliebtes Weib? Sind wir denn nicht Eines im