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Guter Rath ist Geldes werth : eine Erzählung für die Jugend / von Friederike v. Marées
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ſchloſſen, möge er durch das Schleifen nichts von ſeinem Werthe verlieren! Gelingt es dann, wird er freilich ſein Licht weithin werfen. Wolle Gott unſer Vorhaben ſegnen!

Wie habt Ihr den morgenden Tag zu verbringen be⸗ ſchloſſen? richtete endlich nach dieſem Zwiegeſpräch mit ſeiner Frau der Vikar das Wort an Bill.

Wir werden morgen, ſo iſt es unſer Vorſatz, mit den Kindern hinüber nach Antrien gehen, um mit der Gemeinde die Auferſtehung des Herrn zu feiern und uns durch Euer Wort erbauen laſſen.

Da kommt Ihr meinen Wünſchen entgegen. Ich bin hier, Euch einzuladen. Ihr ſollt beide Feiertage in meinem Hauſe zubringen mit all Euern Kindern.

Ihr ſeid zu gut, lieber Herr.

Mit allen Kindern, fiel Bethy ein,das iſt wohl dem Herrn Vikar nicht Ernſt, das würde eine ſchöne Unruhe am heiligen Oſterfeſte in Euerm Hauſe ſein.

Doch, doch, Bethy, mein Mann ſagt dies in Ueberein⸗ ſtimmung mit mir, aber er hat Euch noch nicht geſagt, daß Ihr nicht wieder heimkehren ſollt!

Nicht wieder heimkehren? Wo ſollen wir denn bleiben? Unſere Hütte, unſere Ferken, unſern Herrn verlaſſen? O ſagt uns, was iſt geſchehen? Was ſoll geſchehen? riefen beide Gatten erbleichend aus, während die Kinder, dies ſehend, verwundert die Augen aufriſſen.

Ihr habt, ſprach der Vikar,Euer Schickſal in meine Hand gelegt, darum fügt Euch, lieben Leute. Ich hoffe, mit Gottes Hülfe, das Rechte gethan zu haben.

War es Wehmuth, war es Freude, war es Beſorgniß,