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klug gethan, dem laufenden Rade eine andere Richtung geben zu wollen. Hier aber meine ich,“ ſprach die kluge Frau, „liegt die Sache anders. Hier hat die Hand Gottes deut⸗ lich den Weg gezeigt, daß wir den Wink verſtehen und die Vormundſchaft über dieſe harmloſen Naturkinder überneh⸗ men müſſen. Wir ſtehen an der Schwelle wichtiger Verän⸗ derungen,“ fuhr ſie mit faſt prophetiſch erhobener Stimme fort.„Es bahnen ſich andere Ereigniſſe den Weg. Der Men⸗ ſchengeiſt wird immer mehr geſpornt und durch das Bedürf⸗ niß zu Erfindungen gedrängt werden. Ob die Herzen beſſer werden durch das geiſtige Forſchen und Streben, ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, ob wir dieſe Zeit herbeiwünſchen, ob wir uns ihrer freuen, ob wir ſie fürchten ſollen. Fern iſt ſie nicht mehr. Unſere Freunde werden, wie ſie jetzt ſind, nicht hineinpaſſen; ſie würden, von den Bewegungen überfluthet, weggewiſcht werden. Sind ſie nicht mehr werth? Würden wir dies gleichgültig anſehen können, wir, die ſie vorzubereiten, zu erziehen vermögen, die berufen ſind, das zu thun? Sie würden freilich unbewußt, wie ſie ihr Glück genießen, das Unvermeidliche mit Ergebung tragen; ſie würden dieſe Leiden weniger empfinden. Aber ihre Kinder? Und iſt es nicht ſchöner, mit Bewußtſein zu wirken? das Glück, das uns vom Herrn gegeben, mit Bewußtſein zu ge⸗ nießen und das Unglück mit Würde zu tragen, als gedanken⸗ los hintaumeln in Freud und Leid?“
„Du haſt Recht, meine Traute, die Perle erhält ja ihren Werth erſt, wenn ſie geſund aus der Muſchel genom⸗ men; der Demant ſtrahlt erſt dann, wenn die rauhe Kruſte abgeſchliffen iſt. Ein Demant liegt in dieſer Hülle einge⸗


