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und Bethy gehörten ihrer Abſtammung nach zur anglikani⸗ ſchen Kirche. Prayerbook und Churchservice(Andachtsbuch für den Sonntagsgottesdienſt) waren von den Großältern herab auf ſie gekommen. Dieſe Erbſchaft hätte ihnen freilich nicht gefrommt, wenn ihnen nicht auch zu gleicher Zeit das Verſtändniß dieſer Bücher frühzeitig eröffnet worden wäre. Von ihren Vätern wurden ſie indeß ſchon in der Kindheit im Leſen gedruckter Bücher unterwieſen und ſie hatten einen Grad von Bildung, der in Irland keineswegs häufig unter dem Landvolk angetroffen wird. Durch dieſes Vermächtniß aber blieb der Geiſt des Herrn heimiſch in ihrem Hauſe und in ihren Herzen, und ergoß ſich über ihr ganzes Weſen und Thun und heiligte dieſes. Hoffend und vertrauend auf Den, der auf allen Wegen unſer Führer und Hort ſein muß, wenn unſere Werke gedeihen ſollen, ſchieden die beiden Gatten ohne tiefe Bekümmerniß.
„Ich komme früheſtens in Jahresfriſt, ſpäteſtens nach Ablauf von drei Jahren wieder heim. Bis dahin ſei ohne Angſt und Sorge um mich. Stelle Deine Sache auf Gott, denn das werde auch ich thun. Er wird's wohl machen zu unſerm Beſten, und wie er's macht, wir wollen es allezeit ſo aufnehmen, wenn es auch manchmal anders geht, als es uns gut dünkt,“ ſo ſprach Bill ſcheidend. Mit dieſen Grund- ſätzen war Bethy recht von Herzen einverſtanden, und ſo gingen ſie auseinander wie Lot und Abraham. Da Jedes im Namen Gottes ein neues Leben begann, ſo blieb auch Sein Segen nicht aus, und in allen Dingen ſahen ſte Seine Weisheit walten. Bethy arbeitete mit verdoppeltem Eifer, und aufmerkſam auf Alles achtend, gewanae immermehr


