20
Weile ſehr gut, ſelbſt die Geburt Patriks und der zwei Jahre jüngern Elli brachte keine großen Veränderungen hervor.
Als aber noch zwei kleine Weſen das Licht der Welt erblickten und ſtatt eines Paares drei Paare um den Topf ſaßen, da ward es ihnen zuweilen etwas bedenklich zu Sinne, wo ſie mit ihren vier Händen Nahrung und Kleidung her⸗ beiſchaffen ſollten. Bill und Bethy dachten freilich daran, wie geſchrieben ſteht Matth. 6, V. 26:„Sehet die Vögel unter dem Himmel, ſie ſäen nicht, ſie ärnten nicht ꝛc., und ihr himmliſcher Vater ernährt ſie doch!“, oder Vers 28 und 29 deſſelben Kapitels, wo es heißt:„Schauet die Lilien auf dem Felde, wie ſie wachſen, ſie arbeiten nicht, auch ſpinnen ſie nicht. Ich ſage euch, daß Salomo in aller ſeiner Herrlichkeit nicht ſo gekleidet iſt als derſelben Eine.“
Sie verbitterten ſich das Leben nicht mit Gedanken und Sorgen, aber ſie meinten, es ſei doch unverſchämt, einem ſo gütigen Gott alle Laſt allein aufzubürden.
„Er hat ja für ſo Viele zu ſorgen, es iſt ſo Mancher, der ſeiner Hülfe mehr bedarf, als wir. Er hat uns mit Kraft und Geſundheit ausgerüſtet, wir haben Geſchick zur Arbeit, darum müſſen wir verſuchen, uns ſelbſt zu helfen. Er wird uns beiſtehen und zur rechten Zeit das Rechte thun, damit es uns gelinge, die Kinder zu ſpeiſen und zu kleiden und zu ſeiner Ehre zu erziehen.“
So ſprachen ſie unter einander und baten Gott um ſeinen Segen bei ihrem Thun.
Die Erfindung der Maſchinen drohte ſchon damals, die Handarbeiten nach verſchiedenen Seiten hin werthloſer zu machen; deshalb fing der Taglohn an geringerzu werden,


