von einem Heilquell, von einem Bade zum andern zu ſchicken, eine recht tüchtige Einfachheit und eine gehörige Portion Genügſamkeit und Glauben verordnen könnten, dann wür⸗ den ſie jedenfalls glänzendere Erfolge aufzuweiſen haben. Mit all' der Gelehrſamkeit, die ſie auf Schulen und Uni⸗ verſitäten erworben, die ſie aus großen Folianten heraus⸗ klauben, können ſie das Herz nicht vor den Fallſtricken weltlicher Verſuchungen wahren, nicht ſchützen vor Un⸗ zufriedenheit; ſie vermögen nicht auf einen Augenblick nur jenen Frieden und jene himmliſche Ruhe zu geben, die vom Glauben erzeugt werden. Bei Bill und Bethy mögen ſie in die Schule gehen. Dieſe arbeiten mit Luſt und Liebe und freuen ſich, wenn ſie am Abend ein Stündchen mit ein⸗ ander verplaudern, wenn ſtatt der hellen Kerzen oder Gas⸗ beleuchtung die funkelnden Sterne und der Mond mit ſeinem Silberlicht in der traulichen Hütte ein zauberiſches Licht verbreitete. Der Mond aber hat ſelbſt ſeine Freude an ſolchem Anblick, und ſein volles, rundes Antilitz ſcheint, wenn es gerade hineinblickt, noch einmal ſo hell und freund⸗ lich. Bill war weder ſehr gewandt noch klug, aber er hatte ein redliches und treues Gemüth und ſeine Bethy herzlich lieb. Bethy dagegen war geſcheidt, lebhaft, ſcharfſinnig und energiſch, aber keineswegs zur Empfindſamkeit geneigt. Sie erwiederte Bill's Liebe mit vollem Herzen und erkannte die guten Eigenſchaften an, welche ihn von allen ſeinen Landsleuten vortheilhaft auszeichneten. Weil nun Beide, nicht verblendet durch ihre gegenſeitige Neigung, ihre Vor⸗ züge und Schwächen erkannten, jene ehrten und dieſe trugen, ſo herrſchte das beſte Einverſtändniß. Das ging ſo eine
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