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ſchenleben hindurch den Elementen zu trotzen ſchien, ſo ver⸗ ließ Bill nach dem Tode ſeiner Aeltern mit Bethy ſein väter⸗ liches Erbe und zog hinüber zu Bethy's Mutter.
Wir mit unſeren Anſprüchen, unſeren immer wach⸗ ſenden Bedürfniſſen, vermögen es nicht zu faſſen, wie man in ſolchen Verhältniſſen zufrieden, ja glücklich ſein kann. Aber wenn Ihr, meine lieben Leſer, mit Euern leiblichen Augen einen Blick hineinthun könntet in dieſes Stillleben, Ihr würdet ſie, von ſo viel Demuth, von ſo viel Beſcheiden⸗ heit gerührt und beſchämt, abwenden und ein paar Thränen abwiſchen. Werden wir nicht Alle mit gleichen Rechten ge⸗ boren, haben wir mehr Anſprüche Einer vor dem Andern zu machen? Wenn das irdiſche Glück nach den inneren Vorzügen abgewogen würde, wie tief dürften wir unter vielen dieſer Armen ſtehen, die wir beklagen und die doch in ihrer Einfalt und Einfachheit ein beneidenswertheres Loos haben, als wir. Seht hier Bill und Bethy. Sie haben rüſtig und rührig vom frühen Morgen an ihr Tage⸗ werk verrichtet, ſie ſetzen ſich an den ungedeckten tannenen Tiſch. Mit geſegnetem Appetit verzehren ſie die einfache Koſt, und nach genoſſenem Mahle danken ſie Gott mit In⸗ brunſt. Ihr werdet Euch überzeugen, nicht Schildkröten⸗ ſuppe, edle Gemüſe, ſaftige Braten mit einem Gefolge von Compots, leckere Puddings, gewürzige Paſteten, Erémes und ſprudelnder Champagner ſind die wahren Sorgen⸗ brecher. Zufriedenheit, Geſundheit, ein reines Herz ſind die beſten Würzen, überhaupt die köſtlichſten Güter. Wenn unſere Aerzte, ſtatt all' ihrer künſtlichen Mittel, mit denen ſie die Leidenden quälen, wenn ſie den Kranken, ſtatt ſie


