—
als letzte Hülle Bethy's guter Mutter mit in das Grab gege⸗ ben worden. Die innere Einrichtung überſteigt unſere Vorſtellung ſelbſt von äußerſter Dürftigkeit.
Eine alte Decke, eine hölzerne Bank, ein paar Böcke, die mit einem darüberliegenden Brett als Tiſch dienten, und noch ſonſt zu anderen Zwecken benutzt wurden, dies war der ganze Hausrath, ja, ſammt einem Keſſel, einem Topf, ein paar irdenen Schüſſeln und hölzernen Löffeln, und einer Whiskeyflaſche, die, zu Bill's Ehre ſei's geſagt, wenig benutzt wird, iſt die ganze bewegliche Habe des jungen Paares. Ihr Grundbeſitz iſt die von Epheu getragene und erhaltene Hütte, bei deren Bau man weder für Vorhalle noch für Wirthſchaftsgebäude oder Geſellſchaftszimmer geſorgt hatte. Weder an Beguenlichkeit noch an Luxus iſt gedacht wor⸗ den. Sie iſt nichts, als ein Obdach gegen Wind und Wetter, und der Feuerherd in der Ecke mit dem darüber hängenden Waſſerkeſſel iſt der einzige Gegenſtand, den wir als Unterbrechung an den kahlen Wänden bemerken. Und dennoch iſt es wenigſtens ſchon das dritte Geſchlecht, welches hier, fern von dem Geräuſche der Welt, in ſtiller, hingebender Genügſamkeit, dankbar die Güte Gottes preiſend, ein glück⸗ liches, von keinem Sturm getrübtes Leben führt. Bill und Bethy ſind als Nachbarskinder neben einander aufgewachſen, ihre Aeltern hatten bei dem Vater des Farmers, bei welchem ſie jetzt im Dienſt ſtehen, gearbeitet. Die Kinder halfen den Aeltern früh bei der Arbeit, und an eine Trauung war nicht zu denken. Die Ehe der beiden herangewachſenen Kinder
wurde noch bei Lebzeiten der Aeltern geſchloſſen und von die⸗
ſen geſegnet. Da Bethy's wohlerhaltene Hütte noch ein Men⸗
Guter Rath iſt Geldes werth. 2
8
„


