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Prinz, aus dem Tower und von heute in vier Tagen wird Alles zu Ende ſein.“
Richard zuckte zuſammen und trat ſo nahe an Fryon, wie dieſer vorhin an ihn.
„Wir haben,“ fuhr der Franzoſe fort,„bei dem Altmarkt ein Haus gemiethet, deſſen Rückſeite nach der Themſe ſteht. Dort werden wir mit einer wohl⸗ bewaffneten Barke Euch erwarten—“
„Aber, um dorthin zu gelangen, müßte man doch erſt hier hinauskommen?“
„Bin nicht ich hereingekommen?“ entgegnete Fryon.„Es iſt ſo gut wie abgemacht, ſag' ich Euch! Von Eurem Gefängniß bis zur äußern Schwelle des Tower haben wir vier Thore zu öffnen: das am Haupteingang, das im Hof, das an der innern Treppe, und Euer Gefängniß ſelbſt. Die Wächter an den beiden erſten ſind mein, mit ihnen iſt Alles im Rei⸗ nen; die Frau Herzogin hat es, ich verſichere Euch, gut gemacht, und dieſe beiden Ehrenmänner können den Reſt ihrer Tage in Ruhe verleben.“
„Das ſind zwei Thore, Fryon; aber die beiden andern?“
„Ja— hier will der Plan noch nicht recht klap⸗ pen: der Wächter der beiden andern Thüren iſt Euer Schließer, ein alter, durchtriebener Duckmäuſer, der ſich zu Nichts weiter verſtehen wollte, als mich ein einzigesmal bei Euch einzulaſſen, und auch das nur am hellen Tage! Es iſt möglich, daß er Euch Schwie⸗
rigkeiten macht, Euch ſeine Thüren zu öffnen, es
kann ſogar ſein, daß er es geradezu verweigert.“ „In dieſem Fall ſchlägt Alles fehl und ich bin verloren.“


