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„Hört mich an, Mylord, und Ihr werdet jetzt Alles verſtehen,“ gab Fryon zurück.
Nun erzählte er ſein Verſchwinden aus dem Jagd⸗ ſchloſſe bei Tournay, die Unkenntniß, in welcher dieſe Entführung die Herzogin ließ, und die Gewißheit, welche ſie zu haben glaubte, daß ſte nun Perkin Warbeck in Handlung ſetze, d. h. einen gewandten, nach ihrer Schule abgerichteten Betrüger. Sodann erklärte er die Wuth der Herzogin bei der Nachricht von der Hei⸗ rath dieſes Betrügers mit Katharina— und ſofort fiel von Richard's Augen der Schleier, und Alles war ihm klar: der Haß Margarethen's, ihre Losſa⸗ gung, ihr Verrath ſogar, und die Zweifel, die Kämpfe und Opfer der edlen Katharina.
Fryon erzählte ſeine Flucht aus den Gefängniſſen Heinrich's VII., ſeine Rückkehr zu der Herzogin und den erſchütternden Auftritt, da er Margarethen offen⸗ barte, daß ſie dem Lancaſter das ächte Blut York's ans Meſſer geliefert habe.
„Ich war aus dem herzoglichen Palaſte geflohen,“ fuhr er fort,„wo ich die Herzogin ließ, zu Boden geſchmettert durch meine Enthüllungen. Ich ver⸗ ſchwor es bei mir, dem ſo gefährlichen Furſtendienſt je wieder mich zu widmen. Zurückgekehrt in die Her⸗ berge, wo ich meinen alten Freund Brakenbury ab⸗ holen wollte, fand ich den Armen in den letzten Zü⸗ gen, und in Betracht, daß bei der Herzogin der erſte Ausbruch furchtbar ſein werde, nahm ich ein friſches Pferd und ritt, ſo ſchnell ich konnte, der Grenze zu.“
„Als Ihre Hoheit aus der erſten Betäubung er⸗ wacht war, ließ ſie mich verfolgen, trotz meinem Wi⸗ derſtand ergreifen und nach dem Palaſte zurückbrin⸗
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