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Die weiße Rose : Roman aus der englischen Geschichte / von August Maquet ; aus dem Französischen von Georg Jäger
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werden? Laßt ihn im Kampf getödtet werden, wie Richard III., und ſeine Gemahlin Eliſabeth, eine York iſt alleinige Königin!

Darum in aller Stille wühlen, zum Wanken bringen mit nie aufhörenden Stößen den von einem Lancaſter beſetzten Thron, das iſt die Politik der Herzogin von Burgund. Der mögliche Erfolg wird ſein: entweder Heinrich des VII. Sturz, oder irgend ein reiches Kleinod, das von dieſer Krone Mar⸗ garethen zufallen kann..

Keine Ruhe, keinen Stillſtand mehr! Schott⸗ land leiht den Einflüſterungen Burgunds ein ge⸗

neigtes Ohr. In der Stille ihres Palaſtes muß die

Wittwe Eduards IV. thätig ſein. Eliſabeth, Hein⸗ rich VII. Gemahlin, wartet nur auf ihre Krönung, um zu Gunſten Yorks einen Trumpf auszuſpielen. Noch jetzt nach zwölf Jahren, vergießt das Volk hränen, wenn man von dem Morde der Kinder Eduards erzählt. Dieſe Familie war ihm ſo theuer, daß alle Verbrechen Richards III. nicht im Stande wa⸗ ren, den Namen York verhaßt zu machen. Heinrich VII. ſelbſt er ſteht allein, allmächtig

zwar, aber nicht beliebt. Man duldet ihn, weil er

der Gemahl Eliſabeth's iſt und weil die weiße Roſe keine männlichen Sprößlinge mehr hat. Laßt eine Gelegenheit kommen, einen Funken ſpringen, ſo wer⸗ den Losbruch und Brand nicht auf ſich warten laſſen. Margaretha hat ihre Schlingen bereitet. In die eine oder die andere wird unfehlbar Heinrich VII. fallen. Mag er ſich ganz der York'ſchen Partei hin⸗ geben, ſo iſt Margarethens Rückkehr nach England zu ihrer Nichte ſo ſicher, als ihr Glück. Widerſteht Magquet, Weiße Roſe, 3