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ſind ſo groß wie die von Päſtum oder Rhodus. Da und dork ſchießt die Cypreſſe in ihrer graziöſen Schief⸗ heit empor und miſcht die Arome ihres braunen Holzes, die ſtarken Ausdünſtungen ihres Blätter⸗ werks in Alles was unter ihr athmet und balſamiſch duftet. 3 Es ſind große ſanft abhängige Alleen da, die jede Terraſſe mit ihrer Nachbarin verbinden. Nichts⸗ deſtoweniger hat man am Ende dieſer Abhänge Trep⸗ penſtufen nicht umgehen können; ſie ſind breit, in den Granit gehauen, und jeder feuchte und milde Winter entlockt dieſem Block einen friſchen Saft, welcher die Flechten und Mooſe nährt, die dann wie Stickereien darüber liegen, um dieſen kahlen Fels zu verdecken.
Der Spaziergänger, der dieſe vier Terraſſen in einer Atmoſphäre von Leben und Licht hinabſteigt, genießt das erhabenſte Schauſpiel, das ein menſch⸗ liches Auge zu umfaſſen vermag. Zu ſeinen Füßen hat er den See, an welchen man mittelſt einer char⸗ manten Gitterthüre aus dem ſiebzehnten Jahrhundert gelangt; er ſieht ſeinen Nachen ſich auf den Stufen des Felſen wiegen, der ins blaue Waſſer taucht. Vor ſich ſieht er den endloſen Waſſerſpiegel, der nach Weſten läuft, und das entgegengeſetzte Ufer, das, überragt von den grünen Streifen der lombardiſchen Ebene und den goldenen und ſilbernen Auszackungen der Berge, in einem Schatten von Kobalt ſchläft. Gegen Süden die Spitze von Bellaggio, ein ſtolzes und allerliebſtes Vorgebirge, das die zwei Arme des Lario theilt, wie das Vordertheil eines Schiffes. An den Kämmen dieſes Caps hängen die Arcaden


