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Bedienung; er befand ſich auf gleicher Höhe mit dieſer Straße, die wir ſo eben beſchrieben haben. Die Wohnung im Erdgeſchoß dagegen ſenkte ſich in den Garten, deſſen Höhe ihre Thüren noch nicht er⸗ reichten; denn gegen den Lario zu fällt der Boden ſo ſteil ab, daß man vier ſenkrecht über einander liegende Terraſſen anbringen mußte. Die erſte be⸗ herrſcht die Straße; ſie iſt ſehr geräumig und bildet für ſich allein ſchon einen ſo großen Garten, wie die drei andern zuſammen. Die zweite fällt ins Niveau des erſten Stockes. Die dritte ſinkt ins Ni⸗ veau des Erdgeſchoſſes hinab. Die vierte und letzte endlich, die ganz ſteil mit dem Felſen abfällt, reicht bis ins Waſſer des Sees, wo ihre Grundſchichten in einer Tiefe baden, welche Gott allein kennt, denn
er allein hat den Berg gemacht.
Dieſe Terraſſen bilden den prächtigſten Garten, den ein Dichter träumen kann. Nein, Nichts gibt
den Eingebornen von Bagnolet oder Pantin eine Idee von ſolchen Gärten. Jede Terraſſenmauer iſt
mit einem Spalier von Orangebäumen und von ſü⸗ ßen Citronen bedeckt. In dieſer warmen und frucht⸗ baren Lage trägt der Orangenbaum immer Frucht und Blüthe zugleich. Die Wohlgerüche, welche die Sonne von ihm ablöst, ſind berauſchend. Wenn der Abendwind friſch und ſäuſelnd dieſe glühenden Blumenblätter abſtreift, ſo gibt die Zerſetzung der Eſſenzen einen Wohlgeruch, welchen der Deſtillirkol⸗ ben weder zu faſſen noch herzuſtellen vermag. Die Camelien, die Magnolien, die Aloen, die Cactus leben hier in Büſchen, in Wäldern; alle Blumen Frankreichs verwandeln ſich hier in Rieſen, die Roſen


