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Herzensschulden : Roman / von Auguste Maquet ; aus dem Französischen von Dr. Gottlob Fink
Entstehung
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28 Aber geſtehen Sie ſelbſt, daß er kein Glück gehabt hat. 3 3

Warum? fragte Lucienne,etwa um ſeiner Aeußerungen über die Frau Fürſtin Nowratzin willen?.

Ich glaube ja, mein liebes Kind; ſeine Lobrede auf dieſe Ruſſin hat mich wenigſtens ſchrecklich ge⸗ ärgert.

Sie iſt in Wahrheit ſehr ſchön, ſagte Lucienne ruhig.Sie müſſen mich gütigſt entſchuldigen, Ma⸗ dame, wenn ich Sie durch meine Fragen beläſtige; aber wahrhaftig, ich verdiene Entſchuldigung. Ich ſtehe ganz allein in der Welt mit dieſer armen Mut⸗ ter, deren Geiſt von Tag zu Tag abnimmt. Da ſehen Sie! 3

Sie zeigte auf die alte Dame, die in ihrem tiefen Schlaf lächelte.

Ferner mit meinem Bruder, der es trotz ſeiner zweiundzwanzig Jahre toller treibt als je und zuletzt noch alle Gönner, welche dem Gedächtniß meines Vaters

treu geblieben waren, ermüden wird.

Oh, fiel die Baronin ein,fürchten Sie in dieſer Beziehung Nichts. Der Sohn des Admirals Dampmesnil wird die öffentliche Theilnahme niemals ermüden. Iſt er auch ein wenig leichtſinnig, ſo iſt er doch ein junger Mann von Ehre, und wenn ſich eine Gelegenheit zeigt, wird er ſtets würdig ſeinen Platz auf einem der Schiffe einnehmen, die Ihr be⸗ rühmter Vater befehligt hat.

Ich danke für ihn, ſagte Lucienne bewegt, möge Gott Sie erhören! Sprechen wir alſo nur noch von mir.