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Herzensschulden : Roman / von Auguste Maquet ; aus dem Französischen von Dr. Gottlob Fink
Entstehung
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ſphäre von Wohlgerüchen, von Geiſt und von Schön⸗ heit, warum ſollte er ſie ſo früh verlaſſen? Er zögerte.

Ah, rief der Rath, der einen unbeſtimmten, auf das Quartier der ruſſiſchen Damen abgeſchoſſe⸗ nen Blick überraſcht hatte,ich vergaß... Du willſt noch ein wenig dableiben, um die Fürſtin Noywratzin anzuſehen? Ganz nach Belieben, mein

Junge, ganz nach Belieben. Bleib, Du haſt alles Recht dazu für Deine vier Millionen.

Damit verließ er ſeinen Sohn, und ang der über dieſer unbegreiflichen Sprache alle Faſſung verloren hatte, dachte nicht einmal daran ihn zurück⸗ zuhalten. Herr von Bierges ſtieß noch einen Seuf⸗ zer aus, dann aber entfloh er vor dem wachſamen Auge der Baronin Chaudray, eilte auf die Flur hin⸗ aus, begrub ſein ſchweres Herz in ſeinen warmen Ueberrock und verſchwand.

Es war ein wenig über Mitternacht. Schon mehrere Male hatte die Fürſtin Nowratzin nach der Pendeluhr geblinzelt. Endlich erhob ſie ſich und machte am Arm von Madame Chaudray einige Gänge durch die Salons. Die Baronin be⸗ mühte ſich vergebens ihren ſchönſten Stern aufzu⸗ halten. Zwanzig Minuten nach zwölf Uhr war die Fürſtin weggefahren.

Jetzt begann die allgemeine Auflöſung. In ei⸗ nem Salof iſt unter ſo vielen verſchiedenen Weſen⸗ heiten beinahe immer ein Hauptintereſſe vorhanden, um welches den ganzen Abend hindurch die rebellie ſchen Elemente ſtreben, die das oberſte Prinzip in ſeine Bewegung mit hineinreißt. Niemand geſteht

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