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ſchmückte, hatte ſich die ganze nordiſche Geſellſchaft bei der Baronin ein Rendezvous gegeben. Ohne Zweifel gleich Hermelinen durch dieſe ſchöne ächt nationale Kälte angelockt, kamen die Schwedinnen
mit ihren feinen Schultern, die Ruſſinnen in ihren
Zobelpelz gehüllt, die Polinnen, blendend von der Friſche eines edlen Blutes, maſſenhaft in Begleitung einer Welt von Herzogen, Fürſten und Helden der ſarmatiſchen und ſcandinaviſchen Volksſagen. Da und dort wagten ſich einige franzöſiſche Namen, kalte und ſchüchterne Silben, in den feierlichen
Klingklang der ausländiſchen Endungen, und ſchüch⸗
tern wie ihre Namen, ſuchten die von fremden Trup⸗ pen umringten Pariſerinnen ſich zu gruppiren, um den Anprall dieſer moirirten Wogen, dieſer Wogen von Sammt, Diamanten und Schönheit, die mit jeder Minute ihren blendenden Einzug hielten, beſſer auszuhalten.
Ruhig und lächelnd wie eine zweite Amphitrite, gab die Baronin jedem Gaſt irgend einen ausge⸗ wählten Willkomm, der ſich ſogleich auf den Geſich⸗ tern der neuen Ankömmlinge abſpiegelte. Sodann ging Amphitrite zu einer neuen Woge über.
Der Rath Bierges, der verabredetermaßen an einem Spieltiſch verloren ſaß, hörte jeden Namen erſchallen, und da ſeine Freundin ihn boshafter Weiſe ſo geſetzt hatte, daß er kein Geſicht hereinkom⸗ men ſah, ſo fuhr er in ſeinen Muthmaßungen fort und verſuchte die Aufmerkſamkeit, welche ein Spieler
jeder einzelnen Karte ſchuldet, mit der Aufmerkſam⸗
keit in Einklang zu bringen, die ein Vater jeder ein⸗ tretenden Erbin zu ſchenken verpflichtet iſt. Aber er


