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Herzensschulden : Roman / von Auguste Maquet ; aus dem Französischen von Dr. Gottlob Fink
Entstehung
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Armand iſt keineswegs vollkommen, murmelte er,aber ich hafte dafür, daß er der Vollkommen⸗ heit ſo nahe ſteht, wie irgend ein anderes Menſchen⸗ kind. Das ſage übrigens nicht ich. Sie kennen in dieſer Beziehung die Anſicht einiger Damen, die ſchwierig ſind und ſich auf die Sache verſtehen.

Nun ja, nun ja, rief die Baronin lachend; aber es handelt ſich nicht um dieſe Damen da. Diejenige, die allein in Betracht kommt, iſt ganz und gar keine Kennerin, und dennoch macht ſie ihre An⸗ ſprüche, dafür ſtehe ich Ihnen, und dennoch muß man ihr gefallen, ja oder nein.

Dann werden Sie wenigſtens die Güte haben, ſagte der alte Herr,uns mit Ihrem Rathe beizu⸗ ſtehen und zu leiten.

Nein, nein, zählen Sie nicht darauf, erwiderte die Baronin mit ungeſtümer Freimüthigkeit.Ich habe verſprochen Nichts zu ſagen, auf Niemand Ein⸗ fluß zu üben. Ich habe mich verpflichtet Herrn Ar⸗ mand von Bierges, ſo wie er iſt, nicht mehr und nicht weniger ſehen zu laſſen, ſo natürlich als man ihn bei den Kerzen eines Salons und im ſchwarzen Frack wünſchen kann. Ich werde keine Geberde ma⸗ chen und kein Wort ſagen, das dieſem Programm widerſpräche. Noch mehr, Sie ſelbſt müſſen mir verſprechen, Sie müſſen mir ſchwören, verſtehen Sie wohl, daß Sie heute Abend gegen Ihren Sohn Nichts von dieſer Ehe oder von diesfallſigen Plänen verlauten laſſen wollen. Schwören Sie alſo oder es iſt gar Nichts geſagt!

Madame, ſtammelte der Rath,Sie drängen ehr... 8