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Herzensschulden : Roman / von Auguste Maquet ; aus dem Französischen von Dr. Gottlob Fink
Entstehung
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Geiſt ſeiner Frau ſind für ihn; die drei oder vier Millionen, die ſie ihm zubringt, ſind für ſeinen Chr⸗ geiz. Suchen Sie ihm welchen beizubringen. Ich habe ihn veranlaßt im Jahr 1848 ſeine Entlaſſung einzureichen. BW

Laſſen Sie ihm Gerechtigkeit widerfahren; ſeine 8 Entlaſſung wurde ihm eben zugeſchickt, als Sie ihm dazu riethen.

Das iſt wahr. Und dann hat er ſich im Juni wacker geſchlagen. Ich ſah ihn von meinen Fen⸗ ſtern aus hinter der Matratze, die mir als Schanz⸗ korb diente; ſein großer Körper beſchützte beſtändig meinen armen kleinen Chaudray, der ſichs gleichfalls nicht hatte nehmen laſſen am Straßenkampf theilzu⸗ nehmen. Ich habe mir geſchworen, daß Alles das Ihrem Sohn bezahlt werden ſolle. Sie werden ſehen, ob ich Wort halte.

Unvergleichliche Freundin! rief der Rath mit Innigkeit...Ei wie, Sie hoffen alſo, daß eine ſolche Heirath zu Stande kommen könnte?

Wenn Ihr Sohn der jungen Dame nur ein wenig gefällt. Ahl Sie lächeln; Sie ſind ein ſtol⸗ V zer Vater; Sie zweifeln bei dieſer Bedingung nicht am Erfolg. Ei, ei, nehmen Sie ſich in Acht; wir haben es mit einem ſchwierigen Perſönchen zu thun! Aus den erſten Worten, die ich geſagt, und aus den erſten, die ich zur Antwort erhalten habe, konnte ich ſehen, daß die Sache nicht ſo federleicht iſt, wie Ihr Dünkel ſich einbildet. 8

Der etwas trockene Ton, womit die Baronin dieſe letzte Phraſe ſagte, dämpfte das Feuer des Raths ein wenig. 1