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Herzensschulden : Roman / von Auguste Maquet ; aus dem Französischen von Dr. Gottlob Fink
Entstehung
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im Stich ließe, ſo würde er das ſchönſte Gebäude über den Haufen ſtürzen... Ich werde heute Abend große Geſellſchaft haben.

Ah, ſagte der Rath, welchem dieſe Einleitung die ganze Wichtigkeit der Sache enthüllte.

Ja... ja eine möglichſt große Geſellſchaft: denn Sie wiſſen, daß es ſeit dieſer Republik noch immer ſchwer hält einige unſerer Freunde aus ihren Häuſern herauszubringen.

Die Baronin ſeufzte. Sie war keine Republika⸗

nerin. Herr von Bierges lächelte... Er war noch

weniger Republikaner als ſie.

Bah, ſagte er,iſt denn das eine Republik? Sehen Sie nicht, daß die Pflaſter wieder an ihrem Platze ſind?

Jetzt lächelte die Baronin.

Ich muß Sie ſchnell ins Klare ſetzen, ſagte ſie,ehe Herr Chaudray kommt. Sehen Sie, er hat nicht die mindeſte Ahnung von meinem kleinen Complott, und er ſoll auch Nichts ahnen; er iſt der⸗ maßen in ſeine Gedanken vertieft und zerſtreut, daß er uns bei der erſten Gelegenheit verrathen würde.

Sie conſpiriren alſo, Madame? ſagte der Rath.

Ja, für Sie oder vielmehr für Ihren Sohn. Hören Sie mich an.

Herr von Bierges that ſeit einer Viertelſtunde nichts Anderes.

Wiſſen Sie zuvörderſt, fuhr die Baronin fort, indem ſie an der Stuhllehne die friſche und blaſſe Hand des Rathes ſuchte,wiſſen Sie, daß Sie mein beſter Freund ſind und daß ich Sie wie einen Bru⸗ der betrachte?