Teil eines Werkes 
3. Theil
Entstehung
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313 aber genug, um in einem gluͤcklichen Zuſtande ſich em⸗

pfindlich zu machen. Hiek in weigan Worken die Ge⸗ ſchichte:

Man hatte in jener Gegend lange vor ihrer Weenur ſchon von Lucien geſprochen; man wußte, daß Renzo meh⸗ rere Jahre hindurch/ immer treu, immer ſtandhaft, ſich um

ſie bemuͤht hatte; ein Woͤrtchen, das ein partheiiſcher Freund geäͤußert, mochte die Neugier vielleicht geweckt ha⸗ ben, die junge Frau zu ſehen, und ſo verſprach man ſich von ihrer Schoͤnheit etwas ganz Außerordentliches. Nun weiß man, wie die Erwartung iſt; leichtglaͤubig⸗ an Hirn⸗ geſpinnſten erfinderiſch und zuverſichtlich; bei der Ueher⸗ zeugung hernach maͤckelſuchtig und kitzlig; ſie will nie ihre Rechnung finden⸗ denn eigentlich weiß ſie nicht, was ſie ie gewollt hatte, und ſo laͤßt ſie die ſuͤße Schmeichelei⸗ mit welcher ſie ohne Vernunft verfahrenohne Barmher⸗ zigkeit bezahlen.

Als Luein erſchien, fingen Viele, die ſich vielleicht ein⸗ gewches hatten, ſie muͤſſe im ſtrengſten Sinne des Wortes goldene Locken, roſige Wangen und ein Aug' immer ſcho⸗ ner als das andre haben, dieſe Leutchen fingen an, die Achſeln zu zucken, und die Naſen zu ruͤmpfen.Das iſt ſie? hieß es.Nach ſo langer Zeit, nach ſo vielem Gerede, verſprach man ſich ganz was Andres. Und was kommt am Ende heraus? Eine Bauerfrau, wie ſo viele andre. Solche Weiber, und wohl ſchoͤnere, giebt's uͤber⸗ all. Dann ließ man ſich auf einzelne Bemerkungen ein; der Eine entdeckte dieſes, der Andre jenes Gebrechen