Teil eines Werkes 
3. Theil
Entstehung
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Acht auf ſich ſitzen, eine Art von Landesverweiſung, weil er in Malland vor zwei Jahren an einem garſtigen Spek⸗ takeltage ſich zu laut aufgefuͤhrt hat; er ſteckte drin, wie ine Maus in der Falle, und der Streich, den er gemacht at, geſchah ohne boͤſen Willen, aus reiner zunkunde; gar nichts Ernſtes, ſehen Sie; ein Jungenſtreich, der unbeſon⸗ neue Ausbruch eines Guckindiewelts; einen boͤſen Schritt zu thun, ah, das iſt er nicht im Stande, nimmermehr; ich kann's ſagen, ich hab' ihn getauft, ich, und ihn heranwach⸗ ſen ſehen, und wenn Eure Gnaden ſich die Zeit dazu neh⸗ men wollen, wie die Herren gar oft das Volk in's Gelag hinein muͤſſen reden hoͤren, ſo koͤnnen Sie Sich die Ge⸗ ſchichte erzaͤhlen laſſen, und werden's dann ſelbſt erfahren. Jetzo, da ſich's um eine ſo alte Sache handelt, ſetzt ihm Keeiner zu, und wie ich geſagt habe, er gedenkt außer Lan⸗ des zu gehen; aber mit der Zeit, wenn er einmal mor⸗ goen oder uͤbermorgen wieder zuruͤck kommt's iſt doch immer beſſer, wenn's klar und rein mit Einem ſteht. Der Herr Marcheſe gelten was in Malland, wie billig, und da 3 Sie ein Edelmann von ſolcher Bedeutung, ein ſo ausge⸗ zeichneter Herr.. Nein, nein, laſſen Sie mich reden; die Wahrheit ſoll zur rechten Zeit uͤber die Lippen. Eine Em⸗ pfehlung, ein Wort von Ihresgleichen, mehr als noͤthig, um einen guten Loͤſungſpruch heraus zu bringen. F 44Giebr's keine tiefgreifende Beſchuldigungen gegen den jungen Mann? fragte der Marcheſe. Ei, ich ſollte nicht meinen. Sie haben ihm gleich gluͤhende Kohlen unter's Kopfkiſſen gelegt; itzt aber glaub' 4 ich, iſt bloß noch die geſetzliche Formalitaͤt vorhanden.

Wenn es ſich ſo verhaͤlt, ſo ſoll bei der Sache ſich III. 22