Teil eines Werkes 
3. Theil
Entstehung
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verkaufen muß, zieht er ſich zuruͤck, thut, als wenn er ſich anders heſonnen habe; zuletzt muß der arme Verkaͤufer hin⸗ ter ihm herlaufen, und es ihm fuͤr ein Stuͤck Brod an den Hals haͤngen, zumal unter Umſtaͤnden, wie dieſe. Der

Herr Marcheſe haben wohl ſchon gemerkt, wo meine Rede

hinaus will. Die lohnendſte Menſchenliebe, die Eure er⸗ lauchte Gnaden gegen dieſe guten Leute bezeugen koͤnnen, beſteht darin, daß Sie dieſelben aus dieſer Verlegenheit gluͤcklich herausziehen, und das Bischen liegenden Grund an Sich kaufen. Ich, die Wahrheit zu ſagen, hab' den einzigen Vortheil dabei, daß ich in meiner Pfarrey einen Hausbeſitzer wie den Herrn Marcheſe bekomme; aber Eure Gnaden werden nach Ihrem Gutduͤnken entſcheiden. Ich hab' geſprochen, um Ihnen zu gehorchen. Der Marcheſe gab dem Vorſchlag ſeinen vollkomme⸗ nen Beifall, dankte deshalb, und bat Don Abbondio, als Schiedsrichter den Preis zu beſtimmen, und dieſen tuͤchtig in die Hoͤhe zu ſchrauben. Das hatte der Pfarrer erwar⸗ tet; als ihn aber der Marcheſe erſuchte, ſtehenden Fußes ſich nach dem Hauſe der Braut zu begeben, woſelbſt ver⸗ muthlich auch der Braͤutigam zu finden ſeyn wuͤrde, da flimmerte es ordentlich dem guten Don Abbondio aus Ver⸗ wunderung vor den Augen. 3 1 Unterweges machte dem Pfarrer ſein Herz, das von Freude uͤberſtroͤmte, wirklich zu ſchaffen; in dieſem Jubel verſtel er auf einen andern Gedanken, und hatte kein Be⸗ denken, ihn mitzutheilen.Da Eure erlauchte Gnaden ſo geneigt ſind⸗ den Leuten da einen guten Tag zu machen, ſo wuͤßt ich wohl noch eine andre Wohlthat, die hier fuͤr⸗

trefflich angebracht waͤre. Der junge Verlobte hat eine