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„Hier, und ſobald es nur angeht, ſollen ſie Mann und Weib ſeyn.“
„Ich bitte Sie, Herr Pfarrer, laſſen Sie mich's wiſ⸗ ſen, wenn man ihnen was Gutes thun kann, und wie ſich's am ſchicklichſten anfangen laͤßt. Bei der Landesplage hab“ ich die beiden einzigen Soͤhne, die ich hatte, verloren, und ihre Mutter dazu. Ich habe drei betraͤchtliche Erbſchaften gethan, und bin ſchon vorher mehr als hinlaͤnglich vom Himmel geſegnet worden. Sie ſehen alſo, wenn Sie mir eine Gelegenheit verſchaffen, mein Hab' und Gut anzu⸗ wenden, zumal eine Gelegenheit wie dieſe, ſo thun Sie mir in der That einen Gefallen.“
„Der Himmel ſchenke Ihnen ſeinen Segen. Denn die Herren ſehen nicht alle Ihnen aͤhnlich. Genug, auch ich danke Ihnen fuͤr dieſe meine Kinder. Und ſintemal Eure erlauchte Gnaden mich alſo ermuthigen, ſo kann ich Ihnen, Herr, allerdings ein Mittel an die Hand geben, das Ihnen nicht mißfallen wird. Die guten Lente ſind entſchloſſen, anderswo ihre Huͤtte aufzuſchlagen, und wol⸗ len das Bischen Acker, ſo ſie hier liegen haben, verkaufen; der junge Mann hat einen Weingarten von etwa neun bis zehn Ruthen, freilich ganz vernachlaͤſſigt und verwildert; man muß auf den Raum dabei ſehen, auf weiter nichts; dabei ein Haͤuschen, desgleichen die Braut, zwei Nattenloͤ⸗ cher, ſehen Sie. Ein Herr wie Eure Gnaden weiß nicht, wie ſchlimm arme Leute dran ſind, wenn ſie das Ihrige verkaufen wollen. Das Ende vom Lied iſt immer, daß ir⸗ gend ein Schuft es in den Rachen bekommt, der, wenn's der Zufall ſo fuͤgt, lange Zeit hindurch ein Auge auf ſo ein Landguͤtchen hat, und wenn er weiß, daß der Andre


