Teil eines Werkes 
3. Theil
Entstehung
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pböſt, und ſeinen Mund zu einer Redſeligkeit erſchloſſen, die man ſeit mehreren Jahren nicht an ihm gewohnt war; wir haͤtten wirklich noch viel zu thun, wenn wir das ganze uͤbrige Geſpraͤch herſetzen wollten. Der Pfarrer zog es in die Laͤnge, zog mehr als einmal ſeine Gaͤſte, nachdem ſie ſchon zum Weggehen ſich angeſchickt, zuruͤck, hielt ſie dann

noch ein wenig an der Schwele auf, und ſudmte von

Poſſen uͤber.

Am folgenden Tage erhielt er einen eben ſo angeneh⸗

men als unerwarteten Beſuch der Marcheſe, von wel⸗ chem die Rede geweſen. Es war ein Herr zwiſchen den Mannesjahren und dem Greiſenalter, ſeine Geſtalt gleich⸗ ſam der Stempel des Rufes, in welchem er ſtand; offen,

wohlwollend, gefaͤllig, herablaſſend, wuͤrdevoll, dabei ein

Anflug von ergebungsvoller Betruͤbniß⸗

Ich komme ſagte er,Sie vom Kardinal Erzbiſchof zu gruͤßen.

O welche Herablaſſung von Beiden!

Als ich Abſchied von dieſem unvergleichlichen Manne nahm, der mich mit ſeiner Freundſchaft beehrt, ſprach er mir von zweien Verlobten aus hieſigem Kirchſprengel, die von dem ungluͤcklichen Don Rodrigo zu leiden gehabt ha⸗ ben. Monſignore wuͤnſcht Auskunft uͤber das Paar. Sind ſie äm Leben? Sind ihre Umſtaͤnde wieder in der alten Ordnung?

Alles in Ordnung, antwortete der Pfarrer.Ich habe ſogar ſchon an Ihre Eminenz ſchreiben wollen; jetzt indeſſen, da mir die Ehre zu Theil wird.. Beſinden ſich die jungen Leutchen denn hier?