Teil eines Werkes 
3. Theil
Entstehung
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dieß waͤr' es in Einem fort bei'm Alten geblieben. Es hat alſo der heilige Vater ein ganz vortreffliches Mittel ge⸗ funden. Nach und nach wird man anfangen, auch den

Biſchoͤfen die Eminenz zu geben; dann werden die Aebte

und die Proͤbſte danach jagen; denn die Menſchen ſind ein⸗ mal ſo beſchaffen; immer wollen ſie vorwäͤrts, immer vor⸗ waͤrts. Nachher die Domherrn..

und die Pfarrer? ſagte die Wittwe.

Nein, nein, die Pfarrer, die muͤſſen den Wagen ſchlep⸗ pen; habt keine Furcht, daß ſie den Pfarrern einen Nagel in den Kopf ſetzen; da heißt'sEuer Ehrwuͤrden, ſo lange die Welt ſteht. Aber gar nicht wundern thaͤt' ich mich, wenn die Edelleute, die da gewohnt ſind, ſich mitEure erlauchte Gnaden anreden zu laſſen, und wie Kardinaͤle behandelt zu werden, wenn die einmal auch auf die Emi⸗ nenz Jagd machten. Und ſobald ſie's wollen, ſeht Ihr, ſo werden ſie auch Einen finden, der ihnen den Gefallen thut. und dann wird der Pabſt, der zu der Zeit auf Petri Stuhl ſitzt, auf irgend was Anderes fuͤr die Kardinaͤle ſinnen muͤſſen. Aber um auf unſre Sache zu kommen; Sonntag werd' ich Euch in der Kirche aufbieten, und indeſſen, wißt Ihr, was mir indeſſen als das Beſte einfaͤllt? Indeſſen wollen wir um Erlaſſung fuͤr die beiden andern Male ein⸗ kommen. Sie muͤſſen da unten in der Kurie alle Haͤnde voll mit Erlaſſungsſcheinen zu thun haben, wennss aller Orten ſo zugeht wie hier. Fuͤr Sonntag hab' ich ſchon uͤbrigens einen, zwei, drei, ohne Euch mitzurechnen, und s kann noch ein anderer dazu kommen. Einer nach dem An⸗ dern, werdet Ihr ſehen,'s geht raſch wie ein Wetter, je⸗

der Braͤutigam ſoll ſeine Braut angetraut kriegen. Hat