Teil eines Werkes 
3. Theil
Entstehung
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ſtorben. Auf jeden Fall hab' ich bis itzs Paternoſter fuͤr ihn gebetet, und will's an De profundis nicht fehlen

laſſen. Dieſer Herr Marcheſe ſoll ein wackerer Mann

ſeyn, hab' ich mir ſagen laſſen.“ „Gewiß,“ ſagte Don Abbondio,„ich hab' ihn ver⸗ ſchiedentlich als einen ſehr rechtſchaffenen Herrn, als ei⸗

nen Mann von altem Schroot und Korn, nennen hoͤren.

Aber ob's wirklich wahr ſeyn ſollte...“ „Glauben Sie dem Kuͤſter?“ „Warum?“ „Der hat ihn mit eigenen Augen geſehen. Ich bin

bloß dort in der Gegend herumgeſtreift, und die Wahr⸗

heit zu ſagen, bin ich ausdruͤcklich hingegangen, weil ich mir gedacht habe, ſie muͤſſen dort etwas wiſſen. Mehr

als Einer und mehr als Zwei haben mir die Sache er⸗ zaͤhlt. Nachher hab' ich Ambrogio getroffen, der gerade

dort herunter kam; der hat ihn, wie ich ſage, den Herrn ſpielen geſehen. Wollen Sie ihn hoͤren, den Ambrogio? Ich hab' ihn hier draußen deswegen warten laſſen.“

„Wir wollen ihn hoͤren,“ ſagte Don Abbondio.

Renzo rief den Kuͤſter. Dieſer beſtaͤtigte die Nachricht

in allen Punkten, fuͤgte noch einige beſondere Umſtaͤnde

hinzu, loͤßte alle Zweifel, und trat dann ab.

„Ach! er iſt alſo todt! rein todt!“ rief Don Abbon⸗ dio.„Ihr ſeht, Kinder, wie die Vorſehung am Ende

gewiſſe Menſchen faßt. ˙S iſt'ne große Sache, muͤßt

Ihr wiſſen,'ne große Erleichterung fuͤr das arme Land hier! Denn mit dem ließ ſich gar nicht auskommen. Die Peſt iſt'ne große Plage geweſen, ſie war aber auch

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