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men, ſchwatzten, und beſprachen die paſſendſten Krieges⸗ liſten, mittelſt denen Don Abbondio ſich faſſen ließe. Endlich machten ſie ſich zum Sturmlauf auf den Weg. Da ſind ſie! ſagte Don Abbondio zu ſich ſelbſt. Indeſſen griff er zu einem freundlichen Geſichte; freute ſich uͤber die Maaßen mit Lucien, begruͤßte Agneſen, und ſtattete der Fremden ſeine Artigkeiten ab. Nachdem er ihnen Stuͤhle angeboten, vertiefte er ſich in ein breites
Geſpraͤch uͤber die Peſt. Von Lucien ließ er ſich ſagen
wie ſie unter all dem Elend dort ſie uberſtanden habe. Das Lazareth gab auch der Fremden, welche des Maͤd⸗ chens Gefaͤhrtin geweſen war, Gelegenheit zum Sprechen. Nachher verbreitete ſich Don Abbondio, wie billig, auch uͤber ſeine Stuͤrme; zugleich erlabte er ſich hoͤchſt freund⸗ ſchaftlich an Agneſens Anblick, welche die ſchlimme Zeit unangegriffen durchgemacht hatte. Die Sache zog ſich in die Laͤnge. Schon vom erſten Augenblick an hatten die beiden aͤlteren Frauen auf dem Anſtand gelauert, ob ir⸗ gend eine Straße ſich oͤffnete, um nach der Hauptſache hin einbiegen zu koͤnnen; endlich brach eine von Beiden das Eis. Aber was halfs? Auf dem Ohr hoͤrte Don Ab⸗ bondio nicht. Er huͤtete ſich wohl, ein Nein zum Vor⸗ ſchein zu bringen; aber eh man ſich's verſah, hatte er wieder ſeine Ausfluͤchte, ſeine abſpringenden Wendungen bei der Hand.
„Man muͤßte ihm dieſe Acht vom Halſe ſchaffen koͤn⸗ nen,“ ſagte er.„Sie, liebe Frau, ſind aus Mailand,
de werden mehr oder weniger den Faden der Dinge kennen,
werden gute Fuͤrſprache haben, irgend einen Edelmann von Gewicht; damit heilt ſich jede Wunde. Und wenn


