Teil eines Werkes 
3. Theil
Entstehung
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menhangenden Predigt wollte es nicht fort, und ſo konnte er ſeine ganze unſchaͤtzbare Gelehrſamkeit nur in Stuͤcken und Fetzen los werden.

„Die wahre Urſache iſt nur allzugut vorhanden,“ rief er,„und auch die Leutchen, welche die andre ohne alle gruͤndliche Unterlage ſpielen laſſen, muͤſſen nothgedrungen

ſie anerkennan. Sie ſollen nur einmal, wenn ſie im Stande ſind, die Konjunktion des Saturns mit dem Ju⸗ piter leugnen! Wann aber hat man jemals gehoͤrt, daß himmliſche Einfluͤſſe ſich vom Menſchen zum Menſchen fortpflanzen? Ei, die Herren, werden ſie mir etwa auch die himmliſchen Einfluͤſſe leugnen wollen? Wollen Sie mir die Geſtirne wegſchwatzen? Werden ſie mir ſagen, daß die Sterne dort oben feſtſitzen, und nicht das Mindeſte auf Erden zu ſchaffen haben, wie Nadelkoͤpfe in einem

Naͤhkiſſen ſtecken? Was ich aber nicht begreifen kann, dds

ſind die Herren Aerzte; geſtehen, daß wir uns unter einer ſo ſchaͤdlichen Konjunktion befinden, und ſagen uns dann mit unverſchaͤmtem Geſicht: Faſſet Das nicht an, kommt Jenem nicht zu nah, ſo werdet Ihr ſicher ſeyn! Als wenn die Vorſicht, die koͤrperliche Beruͤhrung irdiſcher Gegen⸗ ſtaͤnde zu vermeiden, die geiſtige Einwirkung der Himmels⸗ koͤrper verhindern koͤnnte! und die Geſchaͤftigkeit, womit ſie Befehl geben, Lumpen zu verbrennen! Arme Herrchen! Werdet Ihr den Jupiter, werdet Ihr den Saturn verbrennen?

His fretus, auf ſeine Folgerungen, heißt das, ſich ru⸗ hig niederlegend, machte er durchaus von keiner Vorſicht gegen die Peſt Gebrauch, bekam ſie, begab ſich zu Bette, und ging zu Tode wie ein Held des Metaſtaſio, mit den Sternen hadernd.