Teil eines Werkes 
3. Theil
Entstehung
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Endlich kehrte Renzo nach dem heimathlichen Dorfe zuruͤck; auch dieſes fand er gluͤcklich verwandelt. Naſch ging's dann nach Paſturo, wo er Agneſen in entſchloſſe⸗ ner Stimmung fand, ihm, wann es waͤre, nach Hauſe zu folgen. Er fuͤhrte ſie zuruͤck. Ihre Empfindungen, ihre Worte, da ſie die theure Gegend wieder ſahen, moͤgen un⸗ ſrer Feder erlaſſen bleiben. Agneſe traf uͤbrigens all das Ihrige im alten Zuſtande an, und ſagte, da es ſich um eine arme Wittwe und um ein armes Maͤdchen handelte, haͤtten die Engel des Himmels vor der Thuͤre Wache gehalten. 4”..

„und das vorige Mal,“ ſetzte ſie hinzu,„wer haͤtte geglaubt, daß der Herr an einem andern Orte uns bewa⸗ chen und an uns denken wuͤrde? Er hat unſer armes Hab' und Gut fortſchleppen laſſen. Und doch hat er gerade das Gegentheil gezeigt! Denn von einer andern Seite her hat er mir aller liebſte Groſchen geſchickt, und damit ließ ſich

Alles wieder in Stand ſetzen. Alles, ſag' ich; denn Lu⸗ ciens Ausſtattung, die mir das Kriegsvolk noch ganz neu

und vollſiaͤndig mit fortgeſchleppt hatte, die fehlte noch; mit einem Mal krieg' ich ſie von'ner ganz beſondern Hand geſchenkt. Wie ich mir's ſauer werden ließ, die erſte Ausſtattung anzuſchaffen, wer haͤtte mir da ſagen koͤnnen: Du glaubſt fuͤr Deine Lucia zu arbeiten? Arme Frau! Arbeiteſt fuͤr Einen, den Du nicht kennſt; die Leinwand da, die Tuͤcher, weiß der Himmel, was fuͤr'ne Art von Geſechoͤpf ſie auf den Leib kriegen ſoll; die Ausſtattung fuͤr Lucien, die wirkliche Ausſtattung, an die wird eine 3 gute Seele denken, welche Dir nicht im mindeſten einge⸗

fallen iſt!

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