Teil eines Werkes 
3. Theil
Entstehung
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gend umher. Da lag ſein Dorf mitten in der bekannten Flur; es war, als waͤren dieſe Berge, der nahe Reſe⸗ gone, das Gebiet von Lecco, Alles umher, ſein Eigen⸗ thum geworden. Zugleich warf er einen Blick auf ſich ſelbſt, und kam ſich allerdings ein wenig ſeltſam vor— anders, als er ſich fuͤhlte, als er auszuſehen waͤhnte; Alles, was er am Leibe hatte, verdorben und in Unord⸗ nung gerathen; vom Scheitel bis zu den Huͤften Alles

durchweicht, eine rinnende Traufe; von der Huͤfte bis

zur Sohle Schlamm und Lehm; die unbeſchmutzten Stellen konnten fuͤr Flecke und Kleckſe gelten. Und haͤtte er ſich ganz und gar in einem Spiegel geſehen, mit den

ſchlaffen niederſchlotternden Kremyen am Hute, mit den 4

Haaren, die verwirrt und anklebend uͤber das Geſicht herabhingen, ſo haͤtte er zu ſeinem Ausſehen noch ein ganz anderes Geſicht geſchnitten. Was die Muͤdigkeit betraf, ſo mochte ſie wohl vorhanden ſeyn, er ward in⸗ deſſen nichts davon gewahr; die Friſche des Morgens, die zu der naͤchtlichen hinzutrat, und die Wirkung des Regenbades nothwendig erhoͤhen mußte, ſpornte ſeinen Eifer nur noch mehr, und erhitzte, ſo zu ſagen, noch ſtaͤrker die Gluth unter ſeinen Fuͤßen. Endlich hat er Peſcate erreicht. Er durchmißt die letzte Strecke laͤngs der Adda, und wirft einen truͤben Blick auf Pescarenico hin. Er ſliegt uͤber die Bruͤcke, er ſtreift durch Wege und Felder, und langt bald vor dem Hauſe ſeines wirthlichen Freundes an. Dieſer war kaum aufgeſtanden, und ſah auf der Schwelle ſo eben nach dem Wetter; er bemerkte die gebadete, mit Koth bedeckte Geſtalt, die dennoch munter und regſam daher⸗