Teil eines Werkes 
3. Theil
Entstehung
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dieſem Ziele geleitet hat; durch Ungemach und Elend hat er es Euch erreichen laſſen, um Euch einer ruhigen beſon⸗ nenen Froͤhlichkeit faͤhig zu machen. Wenn Gott Euch Kinder ſchenkt, ſo trachtet, ſie fuͤr ihn zu erzichen, ihnen die Liebe zu ihm wie zu den Mitmenſchen einzufloͤßen, und geht ihnen in allem Andern eine tugendhafte Anleitung. Lucia! Hat Euch Euer Braͤutigam geſagt, wen er hier gefunden?“ „ Ja, ehrwuͤrdiger Vater, er hat es mir geſagt.“ „Ihr werdet fuͤr ihn beten, und des Gebetes nicht muͤde werden. Und auch fuͤr mich werdet Ihr beten. Kin⸗ der! Ich moͤchte gar gern, daß Ihr ein Andenken an Eu⸗ ern armen Moͤnch habet.— Mit dieſen Worten nahm er aus dem Korbe eine Schachtel von ſchlechtem Holze, die aber mit der Geſchicklichkeit, welche den Kapuzinern eigen, gedrechſelt und geglaͤttet—„Hier drin iſt das Ueberbleib⸗ ſel jenes Brodes, des erſten, um welches ich aus Men⸗ ſchenliebe gefleht, des Brodes, von dem Ihr ſprechen ge⸗ hoͤrt habt. Ich hinterlaſſe es Euch, behaltet es, zeigt es Euren Kindern. Sie werden in eine traurige Welt treten⸗ in ein ſchmerzenreiches Zeitalter, mitten unter ſtolze Men⸗ ſchen und freche Verſucher; ſagt Ihnen, ſie ſollen immer Verzeihung uͤben, immer und fuͤr Alles, ſollen beten fuͤr den armen Moͤnch!“ 1 hüm 1612) So gab er Lucien die Schachtel. Dieſe empfing ſie mit großer Ehrfurcht, wie eine heilige Reliquie.—„Jetzt ſaget mir,“ ſprach er darauf mit ruhigerem Tone„was habt Ihr hier in Mailand fuͤr Unterſtuͤtzung? Wo denkt Ihr Euch niederzulaſſen, wenn Ihr aus der Stadt bier

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