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fortgehet? Und wer win Euch zu Eurer Mutter fuͤhren, die Gott bei Geſundheit erhalten haben moͤge?“
„Dieſe gute Frau,“ ſagte Lucia,„hat ſo lange Mut⸗ ter⸗Stelle bei mir vertreten. Wir werden zuſammen das Haus hier verlaſſen, und dann wird ſie auf Alles bedacht ſeyn.„/
„Gott ſegne ſie!“ ſagte Bruder Criſtoforo⸗ und trat zum Bette.
„Ich danke Ihnen auch,“ ſprach die Wittwe,„Sie haben die beiden armen Geſchoͤpfe hier ſo gottſelig getroͤ⸗ ſtet, wenn ich mir auch Rechnung gemacht hatte, die liebe gute Lucia auf immer bei mir zu behalten. Einſtweilen aber laſſ' ich ſie nicht fort; ich werde ſie nach ihrem Dorf begleiten, und ſie in ihrer Mutter Hand geben; ich werde,“ fuͤgte ſie leiſe hinzu,„werde ſie ausſtatten. Ich hab' mehr liegen, als ich verbrauchen kann, und es lebt keine Seele mehr, fuͤr die ich's ſonſt aufbewahren ſollte.“
„So koͤnnen Sie,“ ſagte der Moͤnch,„eine ſchoͤne That vor Gott thun, und dem Naͤchſten eine Wohlthat er⸗ zeigen. Ich empfehle Ihnen das junge Maͤdchen nicht weiter; ich ſeh' ſchon, wie ſie ganz die Ihrige geworden iſt. Nur Gott iſt zu loben, der auch in ſeinen Plagen ſich wie einen Vater zeigt; er hat Sie Beide ſich finden laſ⸗ ſen, und dadurch Beiden ein Zeichen ſeiner Liebe offenbart. Run auf!“ rief er, indem er Renzo's Hand faßte,„wir Beide haben hier nichts mehr zu thun, und ſind ſchon all⸗ zulange hier geweſen. Wir wollen gehen.“
„O Vater!“ rief Lucia.„Werd' ich Sie noch wieder⸗ ſehen? Ich bin geheilt, dh, die ich nichts Gutes in dieſer Welt verrichte, und Sie..
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