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einmal, ſeine Dienſte zu vertreten, hegab ſich in die Huͤtte, kam mit dem Korbe am Arme wieder hervor, kehrte zu dem Harrenden zuruͤck, und ſagte:„Wir wollen gehen!“ So ſchritt er ihm voraus, und begab ſich nach jenem Zelte,
darin ſie vorher mit einander geſeſſen. Dießmal mußte
Renzo draußen bleiben. Bruder Criſtoforo ging hinein⸗ erſchien aber nach einem Augenblick wieder, und ſagte: „Nichts! Wir wollen beten.“— Nachher forderte er den
Juͤngling auf, ſein Fuͤhrer zu ſeyn, und ſo machten ſie
ſich auf den Weg.
Das Wetter war waͤhrend deſſen immer ſtürmiſcher
auncoeden und deutlicher verkuͤndigte ſich ein nahes Unge⸗
witter. Zuckende Blitze ſchoſſen durch die ſteigende Fin⸗
ſterniß, ihr augenblickliches Flammenlicht umglaͤnzte die langen Daͤcher, die Schwibboͤgen der Halle, die Kuppel der Kirche und die niedrigen Giebel der Huͤtten; der Don⸗
ner brach mit ploͤtzlichem Krachen hernieder, und lief rol⸗ lend von einem Ende des Himmels zum andern. Aufmerk⸗ ſam auf den Weg, die Seele voll der unruhigſten Erwar⸗
tung, ſchritt Renzo vorwaͤrts, und zuͤgelte mit Gewalt
ſeine Schritte, um ſie den Kraͤften ſeines Begleiters anzu⸗
meſſen; dieſer, erſchoͤpft durch die muͤhſeligen Anſtrengun⸗ gen des Tages, von koͤrperlichen Beſchwerden niederge⸗ druͤckt, und durch die ſchwuͤle Hitze beaͤngſtigt, wanderte mit Anſtrengung, und hoh wiederholt das kraͤnkelnde Ge⸗ ſicht gen Himmel, als ſuchte er freier Athem zu ſchoͤpfen.
Nachdem ſie zum Anblick der Huͤtte gelangt, blieb Renzo ſtehen, wandte ſich zum Moͤnch, und ſagte mit zit⸗ ternder Stimme:„Dort drin iſt ſie!“
Sie treten ein.„Da ſind ſie!“, ruft die Frau auf
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