Teil eines Werkes 
3. Theil
Entstehung
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Aber,“ begann der Juͤngling, als er nahe genug war, um es ihm zufluͤſtern zu—'s 2 ein andrer uͤbler Umſtand vorhanden!"? 5

„Was willſt du damit ſagen?“ A

„Ich will ſagen.. Sie wiſſen wohl, lieber Pater, wie das gute Maͤdchen iſt; ſie ſpinnt ſich manchmal in ihre ei⸗ genen Gedanken ein. Nach ſo vielen Verſprechen, nach Allem dem, was Sie wiſſen, ſagt ſie mir itzo, daß ſie mich naicht heirathen kann; denn, ſagt ſie, was weiß ich? in je⸗

ner Nacht der Furcht war ihr Kopf heiß, und da hat ſie ſich, ſo zu ſagen, der Mutter Gottes geweiht. Eine un⸗ vernuͤnftige Sache, nicht wahr? Ne Sache, die wohl Ei⸗ ner thun kann, der die Einſicht dazu hat und ein Menſch von Kenntniſſen iſt; fuͤr uns gewoͤhnliche Leute aber, die wir mit ungewaſchenen Haͤnden herum tappen, ſind das Dinge, womit man ſich nicht einlaſſen ſolh 68 ich Recht?“

1„Wohnt ſie weit weg von hier?“ fragte Bruder Cri⸗ ſtoforo.

„O nein, ein Paar Schritte jenſeit der Kerche 2

„Erwarte mich hier einen Augenblick, und berhen wollen wir mit einander gehen, Renzo.“

„Nicht wahr, Pater, ſie wollen ihr beguaia un⸗ 8 chen...,2 1

„Noch weiß ich's nicht, mein n Sohnz ich muß erſt bd⸗ ren, was ſie mir ſagen wird.“

„Verſteh,“ ſagte Renzo. Die Augen zur Erde geſenkt und die Arme uͤber die Bruſt geſchlagen, ſtand er da, ſeine nicht gehobene Ungewißheit zu bezwingen. Der Moͤnch ſuchte von Neuem den Pater Vittore auf, bat ihn noch

III. 19

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