Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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verzehrenden Aerger hin, Jener machte Plaͤne, wo er nun hinzugehen habe, um Dienſt und Unterkommen zu ſuchen; ein Dritter pruͤfte ſich, ob er wohl zum Entſchluſſe, ein ordentlicher Menſch zu werden, taugen moͤchte; Mancher ſpuͤrte, von der Rede geruͤhrt, eine gewiſſe Reigung dazu; Andre beſchloſſen nichts, nahmen ſich vor, es auf's Gera⸗ thewohl ankommen zu laſſen, wollten bei der theuren Zeit das Brodt, welches ihnen mit ſo gutem Willen angeboten worden, ſich ſchmecken laſſen, und im Schloſſe bleibend fuͤr's Erſte wenigſtens Zeit gewinnen; Keiner aber gab einen Laut von ſich. Nachdem nun der Ungenannte bei dem Schluſſe ſeiner Rede von Neuem die gebietende Hand emporgehoben, und ihnen das Zeichen zum Abtreten gege⸗ ben, nahmen ſie, gleich einer Heerde Schafe hinwegſchlei⸗ chend, alle den nehmlichen Weg zur Pforte des Schloſſes hin; er ging ihnen ſodann nach, und beobachtete in der Daͤmmerung, wie ſie ſich nach allen angewieſenen Stellen vertheilten. Darauf nahm er eine Laterne, ging durch die Hoͤfe, durch die Hallen und die Saͤle, unterſuchte alle Zugaͤnge, uͤberzeugte ſich, daß Alles ruhig, und ging ſchla⸗ fen wirklich ſchlafen, der Segen des Schlafes gab ſich im Voraus ſchon zu erkennen.

In ſo viele Haͤndel er ſich auch ſein ganzes Leben hindurch eingelaſſen hatte, umlagerten ihn niemals ſo viele verwickelte und dabei ſo dringende Angelegenheiten, als eben jetzt, und dennoch fand er Schlaf. Die Gewiſſens⸗ biſſe, die in der vorhergehenden Nacht ſeine Augen offen

erhalten, waren noch nicht beſchwichtigt, gaben ſich noch

fortwaͤhrend mit lauten und ſtrengen Stimmen zu erken⸗ nen, und dennoch fand er Schlaf. Die Regierung, welche