Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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3122 Seite zuruͤck, und ließen einen großen Raum im Saale fuͤr ihn leer. Es konnten ihrer Dreißig ſeyn. Der Ungenannte ſtreckte die Hand aus, als wollte er das Stillſchweigen, welches ſeine Gegenwart bereits herbei⸗ gefuͤhrt hatte, noch nachdruͤcklicher gebieten, erhob das Haupt, das uͤber den ganzen Haufen hervorragte, und ſprach: Merkt Alle auf, und Keiner rede, wenn ich ihn nicht frage. Kinder! Die Straße, auf welcher wir bis dieſe Stunde gewandelt, fuͤhrt in den Abgrund der Hoͤlle. Ich will Euch damit keinen Vorwurf machen; voran bin ich Euch gegangen, bin ſelbſt unter Allen der Schlimmſte ge⸗ weſen. Hoͤrt aber, was ich Euch zu ſagen habe. Der barmherzige Gott hat mir zugerufen, mein Leben zu aͤndern; ich werde es aͤndern, ich hab' es ſchon geaͤndert; er mache es eben ſo mit Euch Allen. Wiſſet alſo und ſeyd uͤber⸗ zeugt, daß ich entſchloſſen bin, lieber zu ſterben, als den 8 kleinſten Schritt fuͤrder gegen ſein heiliges Geſetz zu thun. Der frevelhaften Gebote, die Euch an meinen Dienſt feſ⸗ ſeln, ſeyd Ihr hiemit ſaͤmmtlich entbunden; ihr verſtehet mich; ja ich gebiete Euch, von Allem, was ich Euch fruͤher befohlen, nicht das Geringſte zu thun. Seyd eben ſo uͤber⸗ zeugt, daß Keiner unter Euch von nun an in meinem Dienſte, unter meinem Schutze, eine Miſſethat zu bege⸗ hen ſich unterfangen darf. Wer unter dieſen Bedingun⸗ gen hier bleiben will, ſoll wie ein Sohn behandelt wer⸗ den, und ich will zufrieden ſeyn, am Abend eines Ta⸗ ges, an welchem ich ſelbſt nichts genoſſen, den letzten unter Euch mit dem letzten Biſſen Brod zu ſaͤttigen, der mir un Hauſe bleibt. Wer nicht zu bleiben ſich entſchließen kann, der ſoll ſeinen ruͤckſtaͤndigen Sold erhalten, und noch dazu