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Kleider verſchafft und bezahlt ihn gut. Wahrhaftig, was nicht auf Brodt weggeht, kommt mir in dieſem Jahre wie geſtohlen vor; hier aber findet ein beſonderer Fall ſtatt.“
Indeſſen duͤrfen wir die Geſchichte dieſes Tages nicht beſchließen, ohne in aller Kuͤrze zu gericaan n wie der Un⸗ genannte ihn endigte.
Dießmal war ihm das Geruͤcht feiner Bekehrung im Thale zuvorgekommen; ſchnell hatte es ſich daſelbſt verbrei⸗ tet, und Alles in Erſtaunen, in Aengſtlichkeit, in heimlich fluͤſternde Pein verſetzt. Den Soldlingen, welchen er be⸗ gegnete, gab er ein Zeichen, ſie moͤchten ihm folgen; der Befehl ging von Mann zu Mann. Mit der gewohnten Unterwuͤrfigkeit, aber mit ungewoͤhnlichem Schwanken gin⸗ gen Alle hinter ihm her, und ſo kam er, waͤhrend ſeine Begleitung von Minute zu Minute zahlreicher wurde, im Schloſſe an. Auch die Waͤchter am Thore mußten mit hin⸗ ein kommen; er trat in den erſten Hof, ging nach der Mitte hin, und noch immer auf dem Maulthier ſitzend, ließ er einen donnernden Ruf ertoͤnen; es war das gewoͤhn⸗ liche Zeichen, und wer es vernahm, pflegte eilig herbeizu⸗ laufen. Was durch den weiten umfang des Gebaͤudes zer⸗ ſtreut ſich befand, folgte dem Rufe, verneigte ſich mit den bereits Verſammelten, und blickte erwartungsvoll auf den Herrn.
„Erwartet mich im großen Saale,“ ſagte dieſer, und ſah ihnen vom Sattel herab nach. Dann ſtieg er ſchnell ab, fuͤhrte das Thier mit eigener Hand in den Stall, und begab ſich dort hin, wo man ihn erwartete. Bei ſeinem Erſcheinen verſtummte ſogleich das Gefluͤſter, womit ſich die Neugier daſelbſt unterhielt; Alle zogen ſi ch nach der


