Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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Seitenanhoͤhen beim erſten Eintritt, welche regelmaͤßig ſich neigend, geebnet und mit Baͤumen eingefaßt, zur Abda⸗ chung der Baſteien fuͤhren; der Garten von der einen Seite, dann weiter hinaus die Pallaͤſte zur Rechten und Linken der Straße durch die Vorſtadt von Allem dem war in jenen Zeiten noch nichts zu ſehen. Als Renzo durch das Thor kam, ging die Straße draußen das ganze Krankenhaus gerade entlang, das Gebaͤude gab ihr die Richtung; dann aber zog ſie ſich krumm und enge zwi⸗ ſchen zweien Zaͤunen hin. Das Thor beſtand aus zweien Pfeilern, uͤber welchen ein Wetterdach, um die Fluͤgel zu ſchirmen; auf der einen Seite ein aͤrmliches Haus fuͤr die Zolleinnehmer. Der Aufgang zu den Baſteien erhob ſich in unregelmaͤßiger Anhoͤhe, und die Dachung war eine rauhe, unebne Flaͤche voll von Schutt und Scherben, die, zufaͤllig hingeworfen worden. Die Straße der Vorſtadt, welche vor den Augen des Hineintretenden ſich oͤffnete, ließe ſich ſehr wohl mit derjenigen vergleichen, in die man heute durch das Toſathor tritt. Ein kleiner Graben durch⸗ lief ſie in der Mitte bis auf wenige Schritte vom Thore, und theilte ſie ſolcherweiſe in zwei gewundene Gaſſen, die,

nach der Jahreszeit, voll von Staub oder Koth waren.

Da wo noch jetzt die Gaſſe muͤndet, welche di Borghetto heißt, ergoß ſich der kleine Bach in eine Waſſergrube, und floß dann in einen andern Graben, der laͤngs der Maner lief. Hier ſtand eine Saͤule mit einem Kreuze darauf, die Saͤule des heiligen Dionyſius genannt; zu beiden Seiten gab es umzaͤunte Gaͤrten, hin und wieder Huͤtten, groͤß⸗ tentheils von Bleichern bewohnt..

Renzo trat in's Thor, und ging durch; keiner von