Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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an. Aber welchen Lauf doch manchmal die Dinge dieſer Welt nehmen! waͤhrend er an den Doktor, als an den faͤhigſten Mann, um ihm hier zu dienen, dachte, arbeitete bereits ein Menſch, der Keinem einfiele, Renzo felbſt arbeitete aus allen Kraͤften daran, ihm ſicherer und foͤrdernder zu dienen, als der Doktor mit allen ſeinen Pa⸗ pieren auf dem Tiſch vermocht haͤtte. Ich habe mehrmals einen artigen Jungen geſehen, der wohl lebhafter als noͤthig war, aber alle Kennzeichen eines tuͤchtigen Mannes verrieth; den ſah ich mehr als einmal gegen Abend beſchaͤftigt, eine kleine Heerde von Meer⸗ ſchweinchen, welche er den Tag uͤber in einem Gaͤrtchen hatte umherſtreifen laſſen, unter's Dach zu treiben. Er haͤtte gern die ganze Schaar mit einem Mal zur Lager⸗ ſtaͤtte geſchafft, es war aber eine vergebliche Muͤhe; das Eine machte ſich auf dieſer Seite davon, und waͤhrend der kleine Hirt ihm nachlief, um es wieder zum Haufen zuruͤck zu treiben, lief ein Anderes, liefen Zwei oder Drei auf der andern Seite fort. Endlich ging ihm die Geduld aus, er mußte ſich nach ihrer Weiſe bequemen, jagte zuerſt diejenigen hinein, welche der Thuͤre am naͤchſten ſtanden, und ging dann, um die Andern zu einem, zu zweien oder dreien, wie es am beſten ſich thun ließ, nach zu holen. Wir ſehen uns nothgedrungen, mit den Perſonen unſerer Erzaͤhlung ein aͤhnliches Spiel vorzunchmen; Lucia war kaum in Sicherheit gebracht, ſo wandten wir uns zu Don Rodrigo, und jetzt muͤſſen wir dieſen verlaſſen, um nach Renzo zu ſehen. Nach der ſchmerzlichen Trennung, von welcher wir Bericht erſtattet, wanderte der Juͤngling nach Mailand