Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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ich bin, wenn.. ich will wiſſen, ich will's erfahren.... dieſen Abend! Ich will wiſſen, woran ich bin. Ich hab' keine Ruhe. Nach Pescarenieo, geſchwind, zu wiſſen, zu ſehen, zu erfahren.... Vier Seudi auf der Stelle, und meinen Schutz fuͤr immer. Dieſen Abend will ich's wiſſen. Und der Schurke, der Moͤnch... So ſehen wir den Grauen wiederum auf den Beinen. Am Abend deſſelben Tages noch konnte er ſeinem wuͤrdi⸗ gen Schutzherrn die gewuͤnſchte Auskunft geben. Wie es geſchehen, werde kurz berichtet.

Zu den groͤßten Troͤſtungen dieſes Lebens gehoͤrt die Freundſchaft; zu den groͤßten Troͤſtungen der Freundſchaft aber gehoͤrt es, einen Menſchen zu haben, welchem man ein Geheimniß anvertrauen darf. Nun ſind die Freunde nicht, wie die Eheleute, paarweiſe geſchieden; ein Jeder, im All⸗ gemeinen geſprochen, kann mehr als Einen haben; dieß giebt eine Kette, deren Anfang oder Ende Keiner finden koͤnnte. Wenn alſo ein Freund ſich den Troſt gewaͤhrt, ſein Geheimniß in den Buſen eines Andern nieder zu legen, ſo erregt er bei dieſem den Wunſch, ſeinerſeits ſich denſelben

Troſt zu verſchaffen. Er bittet ihn allerdings, Niemandem etwas davon zu vertrauen, und wer dieſe Bedingung im ſtrengen Sinne der Worte naͤhme, der wuͤrde den Lauf die⸗ ſer wechſelſeitigen Troͤſtungen unmittelbar hemmen. Der

allgemeine Verkehr aber hat allmaͤhlig bewirkt, daß ſie den Freund bloß verpflichtet, das Geheimniß keinem Andern als einem gleich treuen Freunde zu vertrauen, und ihm dieſelbe Bedingung aufzuerlegen. Auf dieſe Weiſe wandert das Ge⸗ heimniß von einem verlaͤſſigen Freunde zum andern, durch

die unermeßliche Kette, und gelangt endlich zu Ohren,