Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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an der Thuͤre des Wirthshauſes geſtanden; was ließ ſich aber aus einem ſo duͤrftigen Umſtande fuͤr Licht erlangen? Man mochte ſich beim Schenkwirth immerhin erkundigen, wer am vergangenen Abende bei ihm geweſen; der Mann erinnerte ſich kaum, ob er den Abend Leute zu ſehen be⸗ kommen habe, und ſchloß immer mit dem Satze, ein Gaſt⸗ haus ſey ein Hafen am Meere. Was indeſſen die Koͤpfe am meiſten verwirrte, und alle Vermuthungen zu Schanden machte, war der Pilger, welchen Stefano und Carlandrea geſehen, der Pilger, den die raͤuberiſchen Unholde toͤdten wollten, der dann mit ihnen ging, oder von ihnen mit fortgeſchleppt worden. Wozu war der gekommen? Bald ſollt' es ein guter Geiſt geweſen ſeyn, welcher ſich einge⸗ funden hatte, um den Frauen ſeine Huͤlfe zu leiſten; bald war's das boͤſe Geſpenſt eines ſchurkiſchen und betruͤgeri⸗ ſchen Pilgers, welcher immer bei Nacht ſich zeigte, und ſich denjenigen zugeſellte, die daſſelbe treiben, was er im Leben getrieben; dann war's ein wirklicher, lebendiger Pilger, welchen die Kerle um's Leben bringen wollten, weil er Miene gemacht, das Dorf wecken zu wollen; es war, ſagte ein Vierter die Leute kommen manchmal bei ihren Schluͤſſen doch auf ſeltſame Dinge einer von den Raͤu⸗ bern ſelbſt, der ſich als Pilger verkleidet hatte; es war Die⸗ ſer, es war Jener, man verſiel auf eine ſolche Menge von Vermuthungen, daß aller Scharfſinn und alle Erfahrung des Grauen nicht hingereicht haͤtten, zu entdecken, wer er geweſen, wenn er aus den Geſpraͤchen der Bauern dieſen Theil der Geſchichte haͤtte entnehmen ſollen. Was ſie aber fuͤr die Andern am verworrenſten machte, war fuͤr ihn, wie der Leſer weiß, gerade das Klarſte; indeſſen bediente er ſich