Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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in der ganzen Gegend hier hernm draus machen! Aber was kuͤmmert's mich? Was die Gerechtigkeit betrifft, ſo lach' ich dazu; Beweiſe haben ſie nicht; haͤtten ſie welche, thaͤt' ich eben ſo dazu lachen; auch hab' ich auf alle Faͤlle dem Schulzen dieſen Morgen bedeuten laſſen, er möge ſich in Acht nehmen, von dem Vorgefallenen etwa eine Anzeige zu machen. Es wuͤrde nichts daraus erfolgen; das Geſchwaͤtz aber, wenn das herum kommt, das aͤrgert mich. Schon genug, daß ich auf eine ſo nichtswuͤrdige Weiſe bei der Naſe bin herumgezogen worden.

Sehr geſcheidt gethan, Vetter, antwortete der Graf⸗ Euer Stadtvogt hier, ein halsſtarriger Patron, ein ge⸗ waltiger durchloͤcherter Kopf, ein Quaͤlgeiſt von Stadt⸗ vogt's iſt endlich ein Ehrenmann, der ſeine Schul⸗ digkeit kennt. Aber gerade wenn man mit dergleichen Leuten zu thun hat, muß man ſich am meiſten in Acht nehmen, ſie in faule Haͤndel mit hinein zu ziehen. Wenn ſo ein Luͤmmel von Schulz eine Anzeige macht, muß der Vogt, wofern er ein Maun von rechtſchaffener Abſicht ſeyn will, freilich.

Ihr aber, natteac ihn Don Rodrigo aͤrgerlich, Ihr verderbt mir das Spiel mit Eurem ewigen Wider⸗ ſprechen; gebt ihm immer gleich Eins drauf, ſo wie er ein Wort ſpricht, und treibt auch bei Gelegenheit Euren Spaß mit ihm. Zum Teufel, warum ſoll ein Stadtvogt nicht ein eigenſinniger Starrkopf ſeyn koͤnnen, wenn er uͤbrigens ein Ehrenmann iſt!

Wißt Ihr, Vetter, ſagte der Graf, und ſah ihn mit einem Blicke ſpoͤttiſcher Verwunderung an,wißt Ihr, ich fange an zu glauben, es wird Euch ein Bischen