zubringen, wie man mit Unſersgleichen redet“.
„Macht die Sache nicht noch ſchlimmer“, widerrieth ihm Don Rodrigo.
„Verlaßt Euch einmal drauf, daß ich Euch als Freund und Verwandter dienen werde“.
„Was denkt Ihr zu thun?“
„Noch weiß ich's nicht; den Moͤnch aber will ich in jedem Fall zurecht ſetzen. Ich will's uͤberlegen, und... der Graf Oheim des Geheimraths iſt der Mann, wel⸗ cher den Dienſt mir leiſten ſoll. Was macht's mir fuͤr Freude, jedesmal, wenn ich ihn fuͤr mich kann arbeiten laſſen, einen ſtaatsklugen Kopf von ſolchem Gewicht! Uebermorgen bin ich in Mailand, und auf eine oder die andere Art ſoll der Pfaffe ſein Fett bekommen, verlaßt Euch drauf!.
Das Fruͤhſtuͤck, welches waͤhrend deſſen erſchien, un⸗ terbrach ein Geſpraͤch von ſo wichtigem Gehalte nicht. Der Graf ergoß ſich mit voller Seele uͤber den Gegen⸗ ſtand; obgleich er indeſſen ſo lebhaft daran Theil nahm,
als die Freundſchaft fuͤr ſeinen Vetter und die Ehre des gemeinſchaftlichen Namens, nach den Vorſtellungen, die er von Freundſchaft und Ehre hatte, erforderten, ſo konnte er hin und wieder ſich doch nicht enthalten, über das uͤble Gluͤck ſeines verwandten Freundes zu lachen. Don Ro⸗ drigo aber, welcher in ſeiner eigenen Sache ſprach, und im Begriff, heimlich einen großen Streich zu thun, ihn mit Laͤrmen verfehlt hatte, war von heftigerer Leidenſchaft bewegt und von unerfreulicheren Gedanken beunruhigt.
men, und ein erbaulicher Troſt ſoll es mir ſeyn, ihm bet.
„Ein ſchoͤnes Gerede“, ſagte er,„werden die Schuft⸗
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