Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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ernſteres Weſen dabei an, als ſich von einem ſo eigen⸗ ſinnigen Kopfe haͤtte vermuthen laſſen.Der Moͤnch da, fuhr er fort,mit ſeiner Karnevalsmaske, mit ſei⸗ nen verdrehten Einfaͤllen, ich ſag' Euch, ich halte ihn fuͤr einen abgefeimten Schurken, fuͤr einen Fuchs, der's fingersdick hinter den Ohren hat. Ihr habt mir Euer Zutrauen nicht ſchenken moͤgen, habt mir nicht klaren Wein einſchenken wollen, was fuͤr ein luͤgenhaftes Ge⸗ ſpinnſt er Euch neulich bei ſeinem Beſuch hier um den Kopf geſchlungen hat,.

Don Rodrigo ſtattete von ſeinem Geſpraͤche mit Pa⸗ ter Criſtoforo Bericht ab.

und das Alles habt Ihr geduldet? ſchrie der Graf. Und Ihr habt ihn wieder weggehen laſſen, wie er ge⸗ kommen?

Ei was, hab' ich mir etwa alle Kapuziner in Ita⸗ lien auf den Hals ziehen ſollen?

Ich weiß nicht, bemerkte der Graf,ob mir in dem Augenblick eingefallen waͤre, daß es außer dem ver⸗ wegenen Halunken noch andere Kapuziner in der Welt giebt. Aber gut, die Vorſchriften der Klugheit moͤgen be⸗ ruͤckſichtigt ſeyn wollen fehlt es denn etwa an Mitteln, auch von einem Kapuziner vorſichtig ſich Genugthuung zu verſchaffen? Man verdoppelt zur rechten Zeit die Hoͤf⸗ lichkeit gegen den ganzen Orden, und dann kann man ungeſtraft den Stock in die Hand nehmen, um ein ein⸗ zelnes Mitglied vernuͤnftigere Sitte zu lehren. Genug, er iſt der Strafe entgangen, die beſſer fuͤr ihn gepaßt haͤtte; ich aber gedenke ihn unter meine Fluͤgel 3