Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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womit ſich's fuͤr jetzt noch nicht in's Reine kommen laͤßt. Morgen, Herr, morgen, denk' ich, werden wir klares Waſſer haben.

Hut Euch wenigſtens Keiner erkannt?

Der Graue verſicherte, er hoffe, nicht; und ſo endigte das Geſpraͤch damit, daß Don Rodrigo ihm fuͤr den naͤch⸗ ſten Morgen drei Dinge auftrug, auf welche er recht gut auch von ſelbſt verfallen waͤre. Er ſollte ſo zeitig als moͤglich zwei Menſchen abſchicken, um dem Dorfſchulzen die Weiſung zu geben, deren Ausfuͤhrung wir erzaͤhlt ha⸗ ben; zwei andere ſollten um das eingefallene Haus um⸗ herſchwaͤrmen, um Jedem, der etwa geſchaͤftslos dort her⸗ umſtrich, die Naͤhe des Gemaͤuers zu verleiden, und bis zur naͤchſten Nacht die Saͤnfte vor fremden Blicken ver⸗ borgen zu halten; dann koͤnnte man ſie holen laſſen, fuͤr jetzt aber duͤrfte, um jeden Verdacht zu vermeiden, keine weitere Bewegung vorgenommen werden; endlich ſollte der Graue ſelbſt auf Entdeckung ausgehen, und einige Andere ſchicken, auf deren Gewandtheit und Klugheit man ſich verlaſſen koͤnne, um uͤber die Urſachen und den Er⸗ folg des naͤchtlichen Wirrwarrs etwas zu erfahren. Nach⸗

dem er dieſe Befehle gegeben, ging Don Rodrigo ſchla⸗

fen, und ließ auch den Grauen zu Bette gehen; die Lo⸗ beserhebungen, mit welchen er ihn verabſchiedete, verrie⸗ then augenſcheinlich die Abſicht, ihm wieder guten Muth einzufioͤßen, und ſich gewiſſermaßen wegen des uͤbereilten Auffahrens, womit er ihn empfangen, bei ihm zu ent⸗ ſchuldigen.

Geh ſchlafen, armer Grauer; du haſt's wohl noͤthig. Armer Grauer! Den ganzen Tag hindurch in Arbeit⸗

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