Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
Einzelbild herunterladen

- 281

Ehre der ganzen Verwandtſchaft dabei im Spiele. Der Gedanke aber, bei welchem er am meiſten ſich aufhielt, weil er in ihm zugleich eine Beſchwichtigung ſeiner Zwei⸗ fel und eine Nahrung fuͤr ſeine hauptſaͤchliche Leidenſchaft fand, war die Vorſtellung der Schmeicheleien, der Ver⸗ ſprechungen, ſo er ſpielen zu laſſen gedachte, um ſich Lu⸗ ceien zu gewinnen.Auf jeden Fall wird ſie ſo in Furcht ſchweben, ſich hier allein zu ſehen, mitten in der Rotte, unter ſolchen Geſichtern... das menſchlichſte Geſicht hier bin doch wahrhaftig ich ſelbſt... daß ſie ihre Zuflucht zu mir nehmen muß; ich ſeh' es ſchon, wie ſie ſich am Ende auf's Bitten legt, und wenn ſie bittet..

Waͤhrend er ſo ganz artig ſeine Rechnung machte, hoͤrt er ein Getrappel, geht an's Fenſter, oͤffnet ein we⸗ nig, lauſcht hinausſie ſind's! Und die Saͤnfte? Teufel! Wo iſt die Saͤnfte? Drei, fuͤnf, acht, Alle beiſammenz; da iſt auch der Graue und von der Saͤnfte nichts zu ſehen! Hoͤlle und Teufel! Der Graue ſoll mir's entgelten, er ſoll mir's entgelten!

Nachdem ſie unten in die Pforte getreten, ſtellte der Graue in einen Winkel des untern Zimmers ſeinen Knit⸗ tel hin, legte Hut und Pilgermantel ab, und ging, wie es ſein Amt, welches in dieſem Augenblick Keiner ihm beneidete, mit ſich brachte, die Treppe hinauf, um ſei⸗ nem Herrn Bericht zu erſtatten. Dieſer erwartete ihn an der oberſten Stufe; er ſah ihn mit der albernen und flegelhaften Miene eines getaͤuſchten Schurken erſcheinen, und rief ihm zu:Nun, Herr Eiſenfreſſer, Herr Haupt⸗ mann Großmaul, Herr Laſſen⸗Sie⸗mich⸗machen?

S iſt hart, antwortete der Graue, indem er mit