Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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„Ich will Euch nur ſagen, habt Geduld, will ich ſa⸗ gen, habt Geduld. Ich moͤchte Euch herzlich gern zufrie⸗ den ſehen.“

„Kurz— ℳ 4

„Kurz, lieber Junge, ich habe keine Schuld. Ich habe das Geſetz nicht gemacht; ehe wir aber ein Paar mit ein⸗ ander verbinden, iſt's unſre Schuldigkeit, viele Unterſu⸗ chungen anzuſtellen, um gewiß zu ſeyn, daß auch ja keine Hinderniſſe vorhanden.“

„Sagen Sie mir aber endlich einmal, was fuͤr ein Hinderniß dazu gekommen iſt, Herr Pfarrer!“

„Habt Gednld, das ſind nicht Dinge, die ſich ſo in einem Zug abfertigen laſſen. Es wird ſich nichts finden, hoffe ich; aber dem ſey wie ihm wolle, eine Unterſuchung muͤſſen wir anſtellen. Der Tert iſt klar und deutlich: an- tequam matrimonium denunciet.“

„Ich habe Ihnen geſagt, ich will kein Latein!“

„Ich muß Euch doch aber erklaͤren...“

„Haben Sie denn dieſe Unterſuchungen noch nicht vor⸗ genommen?

„Noch nicht alle, wie ich ſollte, ſag' ich Euch.“

„Warum haben Sie Sich nicht bei Zeiten daran ge⸗ macht? Warum ſagten Sie mir, daß Alles fertig ſey? War⸗ um warteten Sie?“

„Sieh da! Wirft mir mein Uebermaaß von Guͤte vor! Ich hab' Alles erleichtert, um Euch deſto ſchneller zu die⸗ nen; aber— jetzt ſind mir einige— genug, ich weiß es.“ „Was ſoll ich alſo thun?“ fragte der Juͤngling.